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mandy loos wrote on 06.01.2009

Ich arbeit als Pferdeosteopathin und muß mich bei Ihnen bedanken. Dank Ihres Buches verstehen vieler meiner Kunden endlich um was es geht. Selbst die uneinsichtigsten, die die immer mit Kraft reiten wo die Pferde immer Verspannungen und Blockaden haben kommen durch Ihr Buch endlich auf den richtigen Weg.

Mit freundlichen Grüßen Mandy Loos


Jo Parent wrote on 04.01.2009

Hello Gerd,

Congratulations on receiving the funding to finish your video project! I can't wait to see it! Horses everywhere thank you for your hard work!

Happy New Year and hopefully I will get to see you again this year!
-Jo Parent (the coffee girl in MA)


jolanda wrote on 03.01.2009

thank you thank you , for the things you stand/fight for ,for the horses thank you


Lisa Martin-Gerdes wrote on 31.12.2008

Thank you for your remarkable book, hope you will be speaking in California some day soon.
kind regards, Lisa
goodpony.net


Wendy Rader wrote on 24.12.2008

Thanks to you I will never look at a dressage horse in the same way. Your book is a great gift to the Equestrian world. Please contact me should you ever plan a teaching clinic in California. Regards, Wendy Rader


Ariane Wegner wrote on 17.12.2008

Lieber Herr Dr. Heuschmann,
eigentlich dachte ich, dass ich bereits alles über schlechtes Reiten weiß, in Ihrer Veranstaltung in Berlin haben Sie mir die Augen noch ein Stück weit geöffnet. Ich bewundere Ihren Mut und Ihre Willensstärke, sich für eine Veränderung im Reitsport einzusetzen.

Wenn ich noch einmal auf die Welt käme und einen Wunsch frei hätte, wäre er folgender: einen Ausbilder wie Sie ein meiner Seite zu haben.

Da das leider Utopie ist, freue ich mich schon auf die Teilnahme der nächsten Veranstaltungen mit Ihnen. Bis dahin versuche ich in meinem Umfeld die Reiter zu sensibilisieren.
Liebe Grüße und tausendmal Danke im Namen der Pferde!!
Ariane Wegner


Jantine wrote on 17.12.2008

Dear mister Heuschmann,

Your book is now available in Dutch. I've read your book, it is really great.

Day in day out we see at all the horseschools here in the neighboorhood people 'train' their horses with all kinds of awfull extra reins or riding their horses with the horses noses on their chests. Yeah Anky is their idol, what she does is right. A lot of people say 'yeah if it was really harmfull Anky wouldn't practice these methods and Bonfire wouldn't reach the age he has now'

Hopefully this book will contribute to stop all wrong methods and make people aware of what's right and what's wrong.

Kind regards from The Netherlands,

Jantine


Josi wrote on 15.12.2008

Super Internetauftritt. ;)
Viele Grüße aus Hamburg,
Josi


Martina und Uli Gerusel wrote on 14.12.2008

Hallo Gerd,

inzwischen ist in diesem Gästebuch wohl alles gesagt bzw. geschrieben worden. Wir möchten Dir auf diesem Wege noch einmal zu Buch und besonders Film gratulieren. Hoffentlich werden Reiter, Besitzer und Funktionäre ein wenig wach gerüttelt.

Mein Respekt vor so viel Mut, Kraft und Einfühlungsvermögen.

Martina und Uli


Jürgen Gotthardt wrote on 13.12.2008

Lieber Herr Heuschmann, Hut ab vor Ihrer Leistung.Als prakt. Hufschmied sehe ich auch die Auswirkungen von unterschiedlicher Hufbeschlägen auf das Bewegungsmuster der Pferde. Seit einigen Jahren zieht es mich beruflich immerwieder nach England um bei renomierten "Farriern" des Königreichs handwerkliches Know How und fachliches Wissen dazuzulernen. Riet doch eins Lungwitz dem Hudschmied schon den Besuch fremder Länder. Mit Hilfe meiner Familie haben wir in unserer Schmiede schon 8 Mal eine praktische Schulung für Hufschmiede organisiert. Dazu hatten wir stetz die Spitzenkräfte des Englischen Handwerks die dann den 6- 8 Hufschmieden das gute Arbeit am Ambos und am Pferd lehrten. Seit August 2007 habe ich das große Glück am zweiten Foundation Degree Course im Myerscough College teilzunehmen. Als derzeit einziger ausländischer Schmied. Der Kursus ist Aufbauend auf eine gute englische Hufschmiede Ausbildung(4 Jahre) und einige Jahre Berufserfahrung und beinhaltet unteranderem die Funktionelle Anatomie des Pferdes, Gliedmaße und Huf sowie auch die der Pferde mit Abweichungen vom physiologischem Ideal und deren Effekte in Bezug auf Leistungseinschränkung und Lahmheiten in Zukunft. Stellt doch Gliedmaße und Huf die Verbindung zum Erdboden her. Formveränderung des Pferdehufes unter der Einwirkung der Körperlast war eine der Bedeutesten wissenschaftlichen Untersuchungen die einst Meister Lungwitz unternahm. Balance heißt es im Englischen, und Sie würden staunen was die Herrn Tutoren Mark Caldwell, Madden und Professor Reilly da für diesen dreijährigen Kurs zusammengestellt haben. Ich hoffe das ich demnächst einmal die Zeit finde, eine Ihrer Pm Veranstaltungen anzuhören. Gerne nehme ich aber auch Kontakt per e mail mit Ihnen auf.
Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Gotthardt


Corrie Mühlenbrock wrote on 11.12.2008

Wie das wohl weitergeht?
Gratulation zum ein- und erleuchtenden Film und vor allem: Zu fordern dass das Einladungsystem für Richter geändert werden sollte ist SEHR SEHR mutig... und vielleicht der Schlüssel zu einer Verbesserung der aktuellen Situation... bin gespannt auf das Echo und wünsche viel Erfolg!

C.M.


Karola Bady wrote on 11.12.2008

Hallo, lieber Doc. Fast umgehauen von der so lieben Begrüßung bei der Filmpremiere melde ich mich nur ganz kurz heute. Wir müssen unbedingt bald mal telefonieren, wenn möglich! Gibt Neuigkeiten.

Wie ich sehe, bin ich indirekt schon hier vertreten (Mail von A. Raab). Ich kann nur allen, die sich hier die Haare raufen, empfehlen, auch mal wieder zu einem Turnier mit den "Großen" zu gehen, und zwar auf den Abreiteplatz. In Stuttgart habe ich nur eine einzige Dressurreiterin gesehen, die mal für Minuten ihrem Pferd die Dehnungshaltung erlaubt hat. Fast alle, und das gilt auch für die Springreiter, rollen ihre Pferde auf bis zum Gehtnichtmehr! Und, an Leute wie Sarina: ICH kann das beurteilen, ich war 15 Jahre lang auf den Championaten und großen Turnieren! Mit Hinrich Romeike habe ich auch schon trainiert und ich weiß, es gibt mehr Schwarze Schafe, als Du das wahrhaben willst. Es kann heute- Dank G. Heuschmann und anderen Referenten (leider kaum jemand von der FN) beurteilen, ob ein Pferd gut geritten ist oder nicht. Dafür gibt es drei einfache Punkte, an denen das erkennbar ist. Erkläre ich gern.

Herzliche Grüße
Karola Bady
www.karolabady.de


Moritz Brockers wrote on 11.12.2008

Lieber Gerd
Glückwunsch zu deinem Film , damit ist dir ein Meisterstück gelungen !
Gruß Moritz Brockers


nicole f wrote on 10.12.2008

hallo herr heuschmann,

was mich gerne noch interessieren würde ist ihre meinung zum thema hufeisen. ich habe eben ihre seite durchgeforstet, aber konnte nichts dazu finden..
betrifft nicht auch der hufmechanismus die biomechanik?
würde mich freuen etwas von ihnen zu dem thema zu lesen!

mfg

nicole f


Katrin krystolik wrote on 09.12.2008

Sehr geehrter Herr Dr. Heuschmann,

gebannt habe ich am Samstag Ihren Vortrag und die Demonstration beim Equo Vadis Forum verfolgt.

Es war für mich eine lang ersehnte Bestätigung von Kindheit an die "Schlaufzügelreiterei" abzulehnen und mich auch im Erwachsenenalter nicht von namhaften Ausbildern zu der Rollkurmethode überzeugen zu lassen. Mir fehlte bisher die genaue wissenschaftliche Erklärung. Aber mein Gefühl auf dem Pferd sagte mir seit Jahren daß es nicht richtig und mit der Reitlehre vereinbar sein kann bspw. auf einem Zügel gefühlte 50 kg zu halten oder dem Pferd den Kopf auf die Brust zu manipulieren.
Nach dem Vortrag am Samstag konnte ich auch endlich Ihr Buch lesen und habe es in 2 Tagen komplett durchgelesen, weil die Informationen einfach so wichtig sind, um als verantwortungsvoller Reiter die Zusammenhänge für das Pferd besser zu erfassen.

Leider habe ich die Reportage auf ARD verpaßt und hoffe dafür bald Ihren Film sehen zu können.

Aber noch viel mehr wünsche ich mir im Namen der Pferde daß das wofür die FN und die DRV seit Jahren öffentlich auf Seminaren und Vorträgen kämpft auch in absehbarer Zeit endlich im Dressurviereck in nationalen und internationalen Prüfungen umgesetzt wird.

Nach Ihrem Vortrag traute ich mich nicht Sie persönlich zu fragen wie es sein kann daß Sie wissenschaftlich nachweisen daß ein Pferd mit spannrücken nicht losgelassen sein kann und dann eine Olympiareiterin mit einem so abgerittenen Pferd Höchstnoten nur Minuten später in der Prüfung bekommen kann.

In Ihrem Buch sprechen Sie diese Problematik offen aus den verschiedenen Blickwinkeln an, stellte ich überrascht und begeistert fest.

Ich hoffe daher wirklich, daß sich in naher Zukunft wirklich etwas in der Reiterszene bewegt, da Sie so viel Erfolg mit Ihren Publikationen haben.

Viel Glück im Sinne der Tiere und vielen Dank für Ihren Mut

Mit freundlichem Gruß

Katrin Krystolik


Astrid Adomat wrote on 07.12.2008

Lieber Herr Doktor, eine Freude, wenn auch eine kurze, Ihren Vortrag in Hannover zu erleben. Mir gingen mehrere Kronleuchter auf. Ich ging von der Messe mit dem Gefühl, so einiges verstanden und ein paar Sachen richtig gemacht zu haben. Ich finde, JEDER Reiter sollte sich das anhören. Vorallem die, die glauben, dass sie es nicht brauchen. Wie schade, dass Pferde keine Schmerzlaute haben. Oder wie gut. Wie sollte man es sonst in den Ställen aushalten. Von Ihnen und Ihrem Vortrag bin ich sehr begeistert und werde Sie gern und oft weiterempfehlen!
Herzliche Grüße
Astrid Adomat


Angela R. wrote on 07.12.2008

Lieber Herr Heuschmann,
vielen Dank für Ihren Einsatz, die Menschen über Aufklärung zum Umdenken zu bewegen. Die Filmpremiere war klasse, trotz der Kälte, war die Stimmung großartig. Das hat gezeigt, dass wir alle auf diese Form der Unterstützung gewartet haben. Als einzelner normaler Mensch wird man nicht immer so ernst genommen, als mit entsprechendem beruflichen Hintergrund und Unterstützung durch entsprechende Medien.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Ausdauer für Ihre weitere aufklärende Arbeit. Ihre Produkte werde ich in meinem Umfeld weiterempfehlen und auch verschenken, damit niemand mehr fragt: ?Wer ist Gerd Heuschmann? und ich weniger Pferde leiden sehen muss.
Herzliche Grüße
Angela R.


M.Weishaupt wrote on 06.12.2008

Lieber Herr Heuschmann, danke für Ihre Mühe den Pferdebesitzern die Augen zu öffnen.Ich bewundere Ihren Mut ,denn er stößt nicht überall auf Anerkennung.Mein großer Wunsch ist es das Ihr Film eine große Wendung in die Reiterei bringt.Es ist ein Versuch um den edlen Geschöpfen, den Pferden, ein ruhiges, zufriedenes Miteinander zugeben.Es standen mir die Tränen in den Augen als ich Ihren Film sah, vor Trauer und vor Rührung das es auch anders geht.Meinen Pferden versuche ich das zugeben was ich auch möchte das es mir zuteil wir,LIEBE,GERECHTIGKEIT,VERTRAUEN,FREUDE,
RUHE,SICHEREIT,GESUNDHEIT.
Ihnen alles Glück der Erde und viel,viel Kraft. L.Gr. M.Weishaupt


Sara wrote on 06.12.2008

I am agree


Alexandra B. wrote on 06.12.2008

Ich kann nur eins sagen: DANKE!!!
Heute ist die DVD angekommen und ich bin so begeistert. Das Buch fand ich auch schon sehr aufschlussreich und informativ.
Vor 3 Jahren war ich auf den German Classics und was ich da auf dem Abreiteplatz gesehen habe war ein graus. Habe alles richtig gemacht, denn ich bin gegangen!! Das sollen unsere Vorbilder sein?
Für mich nicht!!
Ich hoffe es wird den meisten die Augen öffnen und ein umdenken stattfinden. Es wäre bitter nötig!!
Zumindest werde ich der Verbreitung Sorge tragen und hoffen das Sie Hr. Heuschmann, nicht müde werden weiter das zu tun was Sie machen.


Antje wrote on 05.12.2008

Zwar habe ich den Film noch nicht gesehen und noch keinen Vortrag von Dr. Gerd Heuschmann gehört. Doch habe ich sein Buch als Nachschlagewerk zu Hause und schon allein an den Bildern sehe das, was mir schon zu Reitunterrichtszeiten im Reitverein zum Nachdenken brachte. Hätte es in diesem Reitverein gute Pferde mit anständigem Reitunterricht gegeben, hätte ich bis heute kein eigenes Pferd. Wofür auch? Doch leider wird jede Anregung zum Nachdenken im Keim erstickt und reiten wird zur Höllenqual, wo man sich und dem Schulpferd nur noch Schmerzen bereitet. Vorne wird gezogen und hinten gequetscht und draufgedroschen. Gott sei dank habe ich seit 6 Jahren ein eigenes Pferd, das durch artgerechte Haltung und anständigem Beritt in klassischer Weise noch nie lahm ging. Also scheine ich doch etwas richtig zu machen, obwohl viele versuchen, mir etwas anderes einzureden.


Katrin Honisch wrote on 01.12.2008

Danke für die gelungene Filmpremiere und den tollen Film! Es war sehr interessant und ich finde besonders den Vorspann des Films sehr mutig und toll!!
Nur so können wir alle gemeinsam etwas verändern!
Wenn wir etwas verändern und bewegen wollen, ist es wichtig die DVD oft zu zeigen. Ich denke, wenn der Preis der DVD geringer wäre (ca 25,-), würde sie noch öfter gekauft und dadurch mehr gesehen werden....-was im Interesse aller wäre!
K. Honisch


Martina Albrecht wrote on 01.12.2008

Jetzt habe ich schon so viel positives über die DVD gelesen und möchte sie auch soooo gerne haben.
Wo kann ich die denn bestellen ???


Mirja Küper wrote on 01.12.2008

Gratulation zur gelungenen Filmpremiere! Wir haben den Tag/ Abend sehr genossen!

Viele Grüße aus Hamburg und bis zum (voraussichtlich) 26. Juni 2009 bei uns im Stall!


Nicole d.L-K wrote on 30.11.2008

und Immer wieder JA,Ja,Ja lieber Pferdefreund denkt endlich um zum Wohle des Partners, benutzt es nicht weiter als ein Gerät,das auf Knopfdruck funktionieren muss.Erhaltet die Gesundheit damit die Freude bleibt. Liebe Ausbilder sucht Verständnis bei den Schülern, dass die Großen nicht unbedingt die Vorbilder sein sollen, denkt ein wenig darüber nach wie Ihr Euren Unterricht gestalten könnt zum Wohle des Pferdes. Es gibt viel zu ändern .Lieben Dank Herrn Heuschmann zum Wohle des Pferdes an die Öffentlichkeit zu gehen und mit Buch und Film wachzurütteln.


Dr. med. Cornell Mühlenbrock-Tödt wrote on 29.11.2008

Es tut weh zu lesen, dass ich meinem Pferd in den letzten zehn Jahren viel angetan habe... aus Unwissenheit und weil eine ganze Menge Irreführungen durch Richtlinien und Turniersiege von hyperflektierten Pferden stattgefunden haben. Schon lange hatte ich den Verdacht, dass da etwas oberfaul ist.
Vor zwei Wochen erst habe ich "Irrwege der modernen Dressur" von Philippe Karl und jetzt "Finger in die Wunde" gelesen. Seit zwei Tagen guckt mein Pferd mich mit anderen Augen an... als ob er sagen möchte:" Danke, aber warum hast Du nicht schon früher angefangen meine Sprache zu lernen?"
Schmerzen über die verlorene Zeit nehme ich gern in Kauf, wenn ich meinem Pferd hoffentlich eine schmerzfreiere und glücklichere Zununft bescheren kann.
Bittere Erkenntnisse... Zusammenbruch von "Bildern"... viele Tränen... aber auch offenere Augen und Hoffnung, dass es besser wird... Dank an Philippe Karl, Dr. Heuschmann, Isabella Sonntag, Anja Beran und Peter Assmann.

Corrie Mühlenbrock


Kirsten B. wrote on 29.11.2008

Hallo Herr Heuschmann,
wie alle hier hat mich Ihr Vortrag in Köln am 26.11.08 tief beeindruckt. Schade war nur, daß die Zeit am Schluß drängte, es hätte sicherlich noch weit länger werden können.
Ihr lebendiger Vortrag ist noch etwas ganz anderes, als nur das Buch zu lesen. Vor allem spürt man die Leidenschaft, mit der Sie dieses Thema verfolgen. Der Logik Ihrer Erklärungen kann sich kein unvoreingenommener, nachdenklicher Mensch entziehen. Es ist reines Wunschdenken, aber wenn diese Veranstaltung eine Pflicht für jeden Reiter wäre, gäbe es mit Sicherheit weitaus weniger gequälte Pferde.
Es ist zwar im Moment nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber er hat bereits für Furore gesorgt. Es bleibt zu hoffen, daß die Erkenntnisse von jedem Teilnehmer weiter getragen werden und vielleicht - irgendwann - auf Turnieren wieder umgesetzt werden (Utopia?).
Leider ist es in der Praxis allerdings auch schwierig, entsprechende Reitlehrer zu finden, um das Ganze umsetzen zu können. Und die größten Feinde sind immer noch der eigene Ehrgeiz gepaart mit Unvermögen und mangelnder Kritikfähigkeit... Wir können auch nicht von heute auf morgen perfekt werden (das gelingt sowieso niemals), aber dennoch immer daran arbeiten und wenigstens versuchen, es besser zu machen als bisher.
Bitte geben Sie niemals auf, auch wenn Ihnen noch so viel Widerstand entgegen schlägt. Sie tun das Richtige.
Kirsten B.


Karin Gausepohl wrote on 28.11.2008

Lieber Gerd,
der "Sturkopf" aus Franken schaftt es mit dem
Film und dem Buch das die Pferde nicht mehr so oft sagen müssen
Lieber Gott schenk mir dann und wann einen Reiter der es kann..
Auf das viele Reiter, Trainer ,Richter und Mäzene diesen Film sehen
und endlich Lehren daraus beziehen und beherzigen. !!!!.
Gratulation zu diesem hervorragenden Film... und viele Grüße aus Warendorf

Doris und Karin


Petra Roth-Leckebusch wrote on 27.11.2008

Vielen Dank für ihren interessanten und wichtigen Vortrag. Es gäbe noch Vieles anszusprechen.
Leider wird auf Turnieren oft das spektakulär gehende Pferd dem reel und vorsichtig aufgebauten Pferd vorgezogen.
Daher ist ihre Aufklärungsarbeit um so wichtiger - nicht Alles, was im Sport zum Erfolg führt, ist tauglich als Vorbild für die Ausbildung des Pferdes.
Es ist an der Zeit, dass die Richter und Ausbilder sich das bewußt machen und ein zufriedenes und losgelassenes Pferd einem überdrehten Strampler vorzieht.
Viele Pferde könnten lange gesund bleiben, wenn ihre Reiter sie nicht aus falschem Verständnis ruinieren würden. Gute Haltung, viel Weidegang, entspanntes Reiten reichen aus und man muss kein Gott im Sattel sein, um sein Pferd gesund zu erhalten. Weniger ist mehr - auch in der Reiterei !
Machen sie weiter ! Es ist wichtig für die Pferde !
Grüße, Petra RL


Sonja Halver wrote on 27.11.2008

Hallo Herr Heuschmann,

Vielen, vielen Dank für den wunderbaren Vortrag in Köln! Ich sehe viele Dinge jetzt mit anderen und viel sensibleren Augen.

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, meine Hochachtung wie Sie sich für die Pferde einsetzen!

Es war ein Vortrag, bei dem gelacht und diskutiert wurde. Zudem bin ich Ihnen sehr dankbar dass Sie den Mut haben die Dinge auf den Punkt zubringen!

Danke!
Liebe Grüße


C.K. wrote on 27.11.2008

Danke für den sehr informativen Abend in Köln.
Jedes Huhn wird heutzutage durch Tierschutzgesetze geschützt. Pferde landen 23 Stunden am Tag in der Box um dann in der 24 Stunde noch ausgebunden und von sogenannten Pseudo-Profis drangsaliert zu werden.
Jeder darf ein Quäler sein. Es ist gut, daß es Menschen wie Sie gibt; die Tiere brauchen ein Stimme.
Danke dafür.


Claus Meyer wrote on 25.11.2008

Sehr geehrter Herr Kollege Heuschmann,

ich möchte Ihnen meinen Respekt und meine Hochachtung für Ihre unermüdliche Arbeit zum Wohle der Pferde aussprechen.

Es war längst an der Zeit, aber Ihre Arbeit hat den Stein erst wirklich ins Rollen gebracht.

Meine Frau (Reiterin an der Ecole de Legerete von P. Karl) und ich werden tun was wir können um einen kleinen Teil der von Ihnen entfachten Flamme weiter zu tragen.

Mit herzlichen Grüßen
Claus Meyer
prakt. Tierarzt, Mönchengladbach



Christiane Barth wrote on 25.11.2008

Hallo Herr Heuschmann,

ich wünsche Ihnen viel Kraft und Energie für Ihre Arbeit. Ich danke Ihnen, dass sie sich so unermüdlich für die Pferde einsetzen.

Mit lieben Grüßen
Christiane Barth


sgsfg wrote on 19.11.2008

Ich schätze sehr Ihr Arbeit,
und ich danke Ihnen, dass Sie sich so für die Pferde einsetzen


Dgimis wrote on 18.11.2008

good guest page.
thank you.


Aleksandra Thostrup wrote on 17.11.2008

Dear Dr Heuschmann,

Thank you so much for bursting the bubble of 'modern dressage' (ridiculous nomenclature!) with its pretensions and delusions. To have found you speaking against the horrific trend in riding has been, and continues to be, a relief and an inspiration.

With respect and admiration,

Aleksandra Thostrup, Hampshire, England


Karen Britton wrote on 14.11.2008

Thank-you for taking the time to travel to New Zealand last year.

I am glad you are making known your findings, even if some people do not yet wish to hear the message.

The horse does not have a voice aside from a) his behaviour, or (b) his physiology and biomechanistic changes. This is why the work of scientists such as yourself measuring these parameters and making them known to the riding public is so important.

Please make sure your new DVD is available in English, I look forward to it.

www.EquineBehaviourSolutions.co.nz


Andrea Mayer wrote on 09.11.2008

Sehr geehrter Herr Dr. Heuschmann,

ich möchte Ihnen noch für den Vortrag in Ober-Ostern (2410) danken. Ihre Bemühungen und Ihr Einsatz verbunden mit viel Leidenschaft kam an. Ihr Buch hatte ich gelesen wie es rauskam, zuvor hab ich das Buch "Aus Respekt" gelesen, wo ich auf Sie aufmerksam wurde. Um so mehr freue ich mich auf Ihren Film. Es wäre zu wünschen, dass es mehr Tierärzte oder Therapeuten geben könnte, die so offen im Sinne des Pferde arbeiten und handeln würden. Mögen Sie die Kraft haben diesen Weg weiterhin zu gehen. Ich bin sicher, dass viele "Pferdemenschen" hinter ihnen stehen.
Viele Grüße Andrea Mayer


Birgit wrote on 09.11.2008

Liebe Frau Willer,

ich würde Ihnen gerne Ihre Fragen beantworten sofern ich denn darf. Ein Pferd lockert sich bei vielen Volten und Wendungen, weil es sich gleichmäßig um seine Rippen biegt, es tritt vermehrt unter dem Schwerpunkt so das der Rücken locker mitschwingen kann. Jede Volte auch jede korrekt gerittene Ecke, ist außerdem ein kleines Schulterherein. Das ist ungefähr, wie wenn wir Streching vor dem Sport machen. Die Muskeln lösen sich so. Man macht sich sozusagen auch warm. Herr Nuno Oliveira erklärt das sehr schön in dem Buch "Klassische Grundsätze der Kunst Pferde auszubilden". Schenkelweichen z.B. gibt es in der Altklassischen Lehre nicht. Dies ist eine reine Gehorsamsübung. Geschmeidiger werden Pferde dann eher durch Schulterherein, Traver bzw. Kruppe herein an der Bande sowie Renver. Probieren Sie das mal am Anfang ungefähr 10 bis 15 Minuten im Schritt aus. Erst Wendungen und Volten und dann mal aus der Volte ein zwei Tritte Schulterherein. Nie zu viel und immer aufhören bevor es schlecht wird ;-). Sie werden sehen wie schön ihr Pferd auch im Trab dann mit dem Rücken schwingt.

Aber sicher kann Ihnen Herr Dr. Heuschmann aus tierärztlicher Sicht noch viel genauer antworten.

Herzliche Grüße

Birgit


Frauke Willer wrote on 08.11.2008

Ein toller Abend in Rheder! Endlich kann man das selbst in Praxis erfühlte auch erklären und nachvollziehen.
Der Vortrag hat mich noch die ganze Nacht beschäftigt und wird es wohl noch lange tun.
Zwei Dinge möchte ich noch anmerken:
Vielleicht kann einmal auf die meistens in irgendeinem Pseudogalopp daher laufenden Volitigierpferde eingegangen werden. Auch hier leigt meiner Meinung nach viel im Argen.
Und wieso lockert sich ein Pferd, wenn man es am Anfang viele Volten und Wendungen reitet? Liegt hier das gleiche Prinzip zu Grunde wie beim Schenkelweichen?

Machen Sie weiter so!
Ich freue mich schon auf den Film!


Sabine wrote on 07.11.2008

Hallo,
auch ich habe vor einiger Zeit, mit Bewunderung, Ihr Buch gelesen. Ihr Buch sollte für jeden Reiter ein Muss sein, damit es hoffentlich weniger
Pferdeopfer in der Zukunft geben wird!

Denn,
solange Reiter denken Pferde können nicht fühlen, müssen Pferde fühlen das Reiter nicht denken kann.

Liebe Grüße

Ich freue mich schon riesig auf die DVD!!!!


Beate Single wrote on 04.11.2008

Hallo Herr Dr. Heuschmann, mit Ehrfurcht und Bewunderung habe ich Ihr Buch gelesen, machen Sie weiter! Als Ausbilderin im Pferdesport habe ich schon vor Jahren begriffen, dass es so nicht weiter geht und mich mit Grauen abgewandt. Heute bin ich nur noch für Freizeitreiter da, die bei mir sehr viel über die Anatomie der Pferde und die dafür geeignete Reitweise erfahren. Da kam ihr Buch gerade recht, vielen Dank!
Ich hoffe, Sie mal persönich kennenzulernen oder ein Seminar zu besuchen!

Beate Single-Kommunikatives Reiten


Mirja Küper wrote on 03.11.2008

Absolute Begeisterung für Ihre direkten und offenen Worte! Das trifft in etwa das was ich vom getrigen Tage mitgenommen habe!

Ich freue mich schon auf das nächste "Event" mit Ihnen.

Liebe Grüße aus Hamburg

Mirja Küper


Martina Kraft wrote on 02.11.2008

Sehr geehrter Dr. Heuschmann,
auch ich war bei dem Seminar am 24.10. in Ober Ostern.
Ihre direkte Art den "Finger in die Wunde" zu legen und Ihr Angagement für die Pferde hat mich schwer Beeindruckt.
Die Bilder von den Abreiteplätzen der sogenannten "Profis" hat mich sehr geschockt. Von diesen Reitern sollte man doch etwas anderes erwarten (-Vorbildfunktion).
Machen Sie weiter so!!! Denken Sie an die Armen Pferde. Wir werden Sie dabei unterstützen so gut wir können.

Mit sehr freundlichen Grüßen
Martina Kraft


Christine Grimaldi wrote on 31.10.2008

Sehr geehrter Herr Heuschmann,

Ihr Vortrag am 24.10. im Odenwald war sehr erfrischend. Und die Art und Weise wie er vorgetragen wurde war sehr klar und für jedermann verständlich. Auch hatte ich den Eindruck das sich jeder Reiter angesprochen fühlen konnte, egal aus welcher Spate der Reiterei man kommt. Bei Herrn Branderup hatte ich dagegen den Eindruck das Ihn nur ein elitärer Teil der Reiter interessiert. Und das finde ich schade. Bitte bleiben Sie so wie sie sind. Offen für jedermann. Alles gute für die Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen
Christine Grimaldi


ndjndjn7 wrote on 30.10.2008

I have big health and i can give you! send me your mail and see blog,


Heidi Anette Külzer wrote on 28.10.2008

Sehr geehrter Herr Dr. Heuschmann,

mit großem Interesse habe ich Ihren Vortrag am 24.10.2008 im Odenwald verfolgt. Danke dafür, dass Sie die Zivilcourage besitzen, in der heutigen Zeit die Wahrheit laut auszusprechen! Hoffentlich denken die Pferdebesitzer, Reiter und Tierärzte, denen es nicht in erster Linie um das Wohl der Pferde geht, endlich um und nehmen Abschied von dieser schrecklichen Tierquälerei und Profitgier!

Mit freundlichen Grüßen

Heidi Külzer


Lena Spiske wrote on 27.10.2008

hallo herr dr. heuschmann,

ihr buch "finger in der wunde" spricht mir aus dem herzen...

seit einem schweren autounfall mit meiner 12-jährigen rubinstein-stute vor 2-jahren bin ich endlich aufgewacht und habe meine reitweise fast vollständig umgekrempelt. jetzt steht die gesundheit und das wohlbefinden meiner stute an allererster stelle und nicht das "schleifensammeln", nachdem sie nur knapp überlebt hat. seitdem ich nur noch selbst reite und mir kein "bereiter" mehr ins werk pfuscht, habe ich auch seltsamerweise keine probleme mehr mit ihr und konnte sogar dieses jahr auch ohne erzwungenes "kopf-runter-und-lektionen-gezerre" (oder vielleicht gerade deswegen) den 5. platz in einer m-dressur ergattern!
und das fast ausschließlich durch basisarbeit (vorwärts-abwärts, versammlung, seitengänge, viel gelände(!!!) und nur wenig lektionen).
mittlerweile habe ich das gefühl mein pferd hat richtig spaß an der "arbeit"...

schade, dass noch nicht alle reiter begriffen haben worum es beim reiten wirklich geht - das wohl des tieres...

die hoffnung stirbt zuletzt...

ich hoffe sie kommen für einen vortrag bald mal in unsere nähe (bayreuth)!

hochachtungsvoll und liebe grüße
Lena


Dagmar Hennebold wrote on 26.10.2008

Lieber Herr Heuschmann! Am 24.10.08 war ich in Ober Ostern zu einem Seminar mit Ihnen und Bent Branderup. Ein sehr interessantes Seminar und es wird nicht mein letztes mit Ihnen sein. Ihr Engagement, Ihren Mut, Ihre Motivation und die "Frische" mir der sie aufgetreten sind haben mich nachhaltig beeindruckt. Ich danke Ihnen dafür und wünsche Ihnen weiteres Durchhaltevermögen,.... es lohnt sich!

Dagmar Hennebold
www.reitpaedagogik-gernsheim.de


barbara hernandez vazquez wrote on 26.10.2008

sehr geehrter dr.heuschmann-vielen dank für ihren so vehementen,äußerst informativen und auch humorigen vortrag in leutsetten. als tochter und enkelin berittener veterinäroffiziere in beiden weltkriegen(uni hannover) bin ich in alter tradition und mit gro0er pferdepassion erzogen worden. als immer noch begeisterte dressurreiterin und ehemalige langjährige dressurausbilderin der fahrpferde von rainhard burggraf, der meinen allasch zu großen meriten gefahren hat,bin ich dankbar für ihren missionarischen einsatz und die erinnerung an die alten werte, die nach wie vor jeden tag aktuell sind. nach mehr als 50 jahren umgang mit dem pferd kann ich sagen, dass auch ich aus falschem ehrgeiz einige fehler in der reiterlichen ausbildung meiner pferde gemacht habe, die ich bis heute bereue. vielleicht sollten die jungen nachwuchsreiter nur einfach mal eine trense oder kandarre vor das schienenbein gehängt bekommen und dann zieht jemand an den zügeln. diese sehr wirkungsvolle demo hat mein ausbilder h.d. donner an meinem bein vollzogen, bevor ich mit 14 jahren meinem pferd das 1. mal eine kandarre angelegt habe. genug geredet- bleiben sie gesund und bitte weiter so engagiert, hochachtungsvoll barbara hernandez(weinhold)


Patricia Ross wrote on 21.10.2008

Thank you so very much for your presentations at the International Dressage Symposium last weekend, and thanks to all those speaking out strongly for the good of the horse. I train and compete our home-bred Sport Morgan horses, not warmbloods. The exact principles discussed by all the clinicians should apply to all breeds, all disciplines. And thanks for your wonderful book, I've read it several times, and have found it extremely educational. Please fight on!


Erika Mesh wrote on 20.10.2008

Your presentations at the International Dressage Symposium this past weekend were wonderful. As an adult amateur with a TB with some past injuries, I find myself focusing on dressage as a way to keep my horse happy and healthy as long as possible. With the publicity that "competition dressage" has gotten, I'm often met with resistance to my idea that dressage can help him (even from our vets). Your work gives me confidence that I'm doing the right thing by focusing on his overall body condition and put real facts behind a lot of things I'd only felt via intuition so far.

Thank you so much for traveling so far and braving the cold and wind to teach us.


Margaret M Sanchez wrote on 20.10.2008

This weekend's symposium at Maplewood was truly an inspiration to me, especially to see just how many of "us" there are who want to banish this spectacle style of dressage. Thank you for your bravery in addressing this directly in your book and speaking outloud against Rollkur!


Jennifer Allen wrote on 19.10.2008

I attended your seminar in New York yesterday, and I am so excited to spread the word and fight the good fight along with you. It takes great courage and conviction to go against the grain of almost every top trainer in the world today for the good of the horse. We must prevail.


Dagmar Schmidt wrote on 15.10.2008

Sehr geehrter Herr Dr. Heuschmann,
vielen Dank für die Einladung zu ihrem Vortrag gestern in Zürich.
Es war beeindruckend, wie viele Schweizer Dressurrichter Ihrer Einladung gefolgt sind.
Es wäre wünschenswert, wenn in Deutschland Ihr Vortrag zur Muss Fortbildung für deutsche Richter von der Deutschen Richtervereinigung aufgenommen würde.

Bezugnehmend auf den Eintrag der die Misshandlung von Frau Christine W betrifft, so wäre die einzig logische Schlussfolgerung, dass auch eine Staatsanwaltschaft gegen Anky van Grunsven und ihren Trainer ermitteln müsste und ihre Rollkur mit Berufsverbot strafen müsste, zumindest in Deutschland.

Es ist nicht nachvollziehbar, das hier mit zweierlei Maß gemessen wird.
Diese Aussage stelle ich hier ganz bewusst provokant zur Diskussion.


Es ist uns allen zu wünschen, dass ein Umdenken zum Wohle der Pferde stattfindet und auf unseren Turnierplätzen die schlimmen Bilder verschwinden.

Auch konnte man dieses Jahr in Warendorf auf dem Abreiteplatz der Dressur viele schlechte Bilder sehen, sogar, und das ist bemerkenswert, bei den Junioren, die mit "Profimanier" ihre Ponys malträtierten und von keinem Stewart eine Rüge erhielten.
Wo blieb da die Zivilcourage?
In diesem Sinne machen Sie weiter so.

Dagmar Schmidt
www.ponyzucht.org


M. Respond wrote on 14.10.2008

Sehr geehrter Herr Heuschmann,

gerne habe ich letzten Freitag in Leutstetten Ihrem Vortrag gelauscht.

Da ich als Berufsreiter das Glück hatte meine Ausbildung an der Westfälischen Reit- und Fahrschule unter der Leitung von Herrn Michael Putz zu absolvieren, sind Ihre Kritik und Ihre Ziele für mich nicht neu.
Trotzdem gibt einem ein solcher Vortrag immer wieder neue Denkanstöße und Diskussionsgrundlagen mit Schülern und Bekannten.

Da ich, wie so viele heutzutage, immer wieder erschrecke über die Bilder die wir auf Turnieren jeder Art zu sehen bekommen, hoffe ich dass Ihre Arbeit und Ihre Verbesserungsvorschläge nicht nur diejenigen erreichen die sich von jeher bemühen pferdegerecht auszubilden und zu reiten.
Es ist zwar schön sich in seiner Art und Weise bestätigt zu sehen ? noch schöner wäre es für den gesamten Pferdesport wenn auch bisher geschlossene Scheunentore aufgestoßen werden könnten.

Vielmehr würde ich mir wünschen, man könnte noch mehr diejenigen erreichen, die dafür mitverantwortlich sind ? angefangen vom Trainer C bis hin zum Reitmeister ? vom Reitanfänger bis zum Olympioniken ? vom Reitabzeichen- bis zum Championatsrichter.

Auf diesem Wege ? möglichst viele Menschen zu erreichen ? wünsche ich Ihnen deshalb weiterhin viel Kraft und Erfolg ? und möglichst viele offene Ohren ? in allen Bereichen der Reiterei.

Ich hoffe, dass das Reiten auch auf den Turnieren irgendwann wieder mehr zur ReitKUNST denn zum Sport wird. Nur damit kann die Vorbildfunktion derer die in der Öffentlichkeit stehen auch wieder eine dem Pferd gegenüber moralisch und ethisch vertretbare werden.

Mit herzlichen Grüßen
Magdalena Respond


Bundesvereinigung der Berufsreiter im DRFV e.V. wrote on 14.10.2008

Die fürchterlichen Szenen, die vor kurzem im Fernsehen gezeigt wurden, sind für all diejenigen, die sich mit Passion mit der Ausbildung von Pferden beschäftigen abstoßend und erschreckend und widersprechen in jeder Weise dem Leitgedanken der BBR "Dem Pferde verpflichtet - dem Sport verbunden." Die Vertreter der Bundesvereinigung der Berufsreiter im DRFV e.V. haben daher viele Anrufe von Mitgliedern erhalten, die ausdrücklich darum gebeten haben, dass bekannt gemacht wird, dass es sich bei der Reiterin, die sich in dem Artikel in einem Zitat als Profi bezeichnet hat, nicht um ein Mitglied der Bundesvereinigung der Berufsreiter handelt. Dies möchte der Vorstand hiermit ausdrücklich bestätigen, bei der Reiterin handelt es sich nicht um ein Mitglied.
Es wird leider immer wieder vereinzelt Menschen geben, die ihre Verantwortung als Reiter gegenüber dem Pferd als Lebewesen nicht wahrnehmen und es hierdurch zu Auswüchsen kommt.
Als Organisation sehen wir uns in der Pflicht immer wieder Ausbildungsangebote und Fördermaßnahmen zum Wohle des Pferdes und zur Verbesserung der Ausbildung der Reiter anzubieten.
Die Bekämpfung von solchen Verhaltensweisen wird jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn sie gemeinschaftlich erfolgt. Bei jedem einzelnen Reiter muss zu Beginn seiner reiterlichen Laufbahn der Grundstein für die richtige Einstellung zum Pferd gelegt und in der weiteren Ausbildung immer wieder der richtige Weg aufgezeigt werden und ebenso muss sich jeder Besitzer der Verantwortung gegenüber seinem Pferd bewusst stellen.
Bundesvereinigung der Berufsreiter im DRFV e.V.


Julia Döpfner wrote on 13.10.2008

Der Unterschied zwischen einem Gästebuch und einem Forum ist hier einigen Besuchern(Vera, Julia und besonders Sarina) offensichtlich überhaupt nicht bekannt. Um so ein teilweise qualitativ minderwertiges und niveauloses Gegeife nicht ertragen zu müssen, vermeide ich schon die zahlreichen Pferde- und Reitforen, aber das sich solche Kindereien nun bis hierher gezogen haben, ist wirklich nicht zu ertragen und ich bitte die Verantwortlichen dieser Seite daher, die nichtsaussagenden, "kindischen" Beiträge zu löschen, um das bisher sehr angenehme Niveau beizubehalten.


Lieber Herr Heuschmann,

vielen Dank noch einmal für Ihre Hilfe bei meinem Pferd Benuar nach Ihrem wunderschönen Vortrag in Güstrow im März diesen Jahres! Er genießt sein Leben zur Zeit wieder in Mecklenburg auf einer Koppel auf der schönen Friesenanlage. Seine kurzzeitgen Schlundverstopfungen haben sich nach einem Besuch in der Klinik in Luft aufgelöst - alles in Ordnung und gesund.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und alles Gute (freue mich schon sehr auf den Film!) und hoffe, dass wir uns nochmal wieder hören/sehen werden.

Viele Grüße aus Bayern,
Ihre Julia Döpfner


Andrea Raab wrote on 13.10.2008

Lieber Herr Dr. Heuschmann,

leider komme ich nicht umhin, Ihr Gästebuch für folgende schreckliche Meldung zu mißbrauchen und Sie und Ihre Leser gleichzeitig zu bitten, Ihr Möglichstes dagegen zu unternehmen.

Dieser Text erreichte mich per email von einer lieben Bekannten, die früher als Journalistin im Pferdesport gearbeitet hat:

Liebe Pferdefreunde, gerade erreicht mich von meiner Lieblingsschülerin aus Süddeutschland dieser Hinweis auf weitere Aktivitäten der Dressurreiterin Christine W., die bereits 2007 durch einen Bericht von ST. Georg Reiten & Fahren ins Visier der Fahnder kam! Jetzt helfen nur noch Briefe und Mails von Euch an den Ausbildungsleiter der FN, Christoph Hess, an die im Film genannten Justizbehörden und an St. Georg / Redaktion, am besten gleich an alle möglichen anderen Redaktionen, die sich für Pferde einsetzen. Danke! Wir sind nicht allein, wenn wir Pferde lieben, wir können unsere Kräfte bündeln zum Wohl der Tiere!
Bei RTL ist für mich persönlich Ansprechpartner Peter Schubmann, mit dem ich vor vielen Jahren zusammen volontiert habe. Solche Bilder sind der Grund, warum ich meine Arbeit im Bereich Nachrichten und Hintergründe für Sport Bild aufgeben MUSSTE! Diese Bilder waren Alltag für mich auf den Turnierplätzen und Trainingsanlagen unserer tollen Berufsreiter! Das ertrug ich nicht mehr.
Karola

www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=22414&pos=5

www.myvideo.de/watch/5239234/30_Minuten_500_Peitschenhiebe_Christine_W_macht_weiter

(der Nachname der Tierquälerin ist mir bekannt, ich weiß leider nicht, ob "man" ihn so öffentlich schreiben darf)

An dieser Stelle: Vielen Dank für Ihr großartiges Engagement zum besseren Verständnis des Pferdes, unter anderem auch der "neue" Kontakt zu Philippe Karl.

Herzliche Grüße
Andrea Raab
Trainer B - Reiten (FN)
www.vitafun.com


Maike Höffkes wrote on 12.10.2008

Ich habe mir den gesamten Einträge durchgelesen und bin wirklich entsetzt!!! So schwierig ist es doch gar nicht eigene Fehler einzugestehen oder?!
Ich finde es GRAUSAM und BRUTAL Pferde ihre Bedürfnisse zu entuiehen!! @Sarina: schonmal was von Wildpferden gehört???
Es ist die Natur der Pferde in der 'Wildnis' zu leben! Schlimm genug das Menschen früher überhaupt auf die Idee gekommen sind Pferde in Boxen einzusperren! zu: '..was man nicht kennt vermisst man nicht..' Pferde haben Instinkte ! Es ist für mich Tierquälerei Pferde ihr Leben lang in Boxen einzusperren! Das ist mit sicherheit keine Artgerechte Haltung


Vera wrote on 11.10.2008

Das was Anky macht ist echt verdammt noch mal Schlimm und es ist nicht egal was man mit sein pferden macht.@Sabrina komisch das dich keiner bei Isabell am Stall kennt von wegen ich bin jeden Tag schon klar und mit H Romeike hast du auch trainiert klar und ich bin der Pabst!!Es ist echt einfach Sinnlos mit dir draüber zu diskutieren!Du bist echt im falschen Form!


Daniela wrote on 11.10.2008

Nein man darf eben nicht mit seinen Pferden uneingeschränkt machen was man will! Es gibt immerhin noch ein Tierschutzgesetz. Sarina das hat jetzt nichts mit dir zu tun. Ankys Methoden sind ganz klar Tierschutzwiedrig. Einfach mal die paar §§ zum Thema Ausbildung lesen...
Und jeden Tag aufs neue über den eigenen Tellerrand schaun!!!


Sarina wrote on 11.10.2008

Ich enthalte mich des weiteren Kommentars. Es bringt nichts. Und liebe Simona: Erstens mal heißt er Romeike und nicht Romeikes, zweitens kenne ich ihn sehr gut, denn wir haben nicht selten zusammen trainiert. Irgendwann, wenn mal diesen Sport längere Zeit betreibt, bekommt man einfach eine dicke Haut und geht auf beschimpfungen etc. nicht mehr ein. Mein Trainer sagt immer: "Mach das was du für richtig hältst!" Und das tue ich auch. Bis jetzt hat es immer geklappt. Meine Pferde sind weder verhaltensgestört noch haben sie irgendwelche gesundheitliche Probleme, welche durch das Reiten kommen könnten. Trotzdem vielen Danke für die ganzen Meinungen. Ich bin hier wohl einfach im falschen Forum gelandet. Es geht nicht darum irgendwelche Pferde zu quälen oder sie mit drei Jahren irgendwo auf Turniere zu jagen. Es geht einfach darum sie vorzustellen und zu präsentieren. Es ist viel zu schade diesen tollen jungen Nachwuchspferde im Stall stehen zu lassen. Auch Sportler sind Pferde!!! Sie Dürfen vieles was normale Freizeitpferde auch dürfen, nur eben im gewissen Rahmen. Aber es bringt wohl nichts das hier immerwieder zu schreiben. Jeder macht sein Ding und ist verantwortlich für seine Tiere die er im Stall stehen hat. Und ich kann Verantwortung dafür übernehmen. Ich kennn die Grenzen meiner Pferde und habe sie niemals überschritten. Auch Anky ist eine ganz nette Person, man sollte sie einfach so auch kennenlernen und nicht immer nur wegen ihrer Reitweise über sie lästern. Es ist vieles nicht ok was sie macht (und glaubt mir sie weiß es zum Teil selbst). Auch sie kennt die Grenzen ihrer Pferde und auch ihrer Pferde erfreuen sich bester Gesundheit.
LG Euch Allen


Simona wrote on 10.10.2008

3. Nur weil ein Pferd sich nicht deutlich gegen das reiten streubt heißt es nicht, dass das es ihm Spass macht. Nur die Pferde merken halt manchmal auch, dass es einfach besser ist es üner sich ergehen zu lassen. Es weiß doch jeder. "DER KLÜGERE GIBT NACH" und das ist ja oft genug das Pferd. Eigentlich Schade ;-)
Und jetzt mal ehrlich. Bei den meisten ist es doch dann so, dass wenn das Pferd dumm tut kommt es weg, da es ja unreitbar ist oder ähnliches.
und
4. Man kann auch immer wieder den Vergleich mit dem Menschen machen. Wir haben eine so gute Ernährung wie eigentlich nie. Unsere Kinder leben so gut und trotzdem ist Kinderarbeit verboten. Also ist meine Meinung zu den Prüfungen auf Turnieren für junge Pferde klar. Ich finde die kleinen müssen einfach oft schon viel zu viel leisten. Mal ganz abgesehen von diesen ganzen Leistungstest für Junghengste.

Ich hoffe nur, das Dr. Heuschmann noch weiterhin so viel Energie hat für das Wohl der Pferde zu kämpfen. Meine Unterstützung hat er total!! Solche Diskusionen wie hier muss er wahrscheinlich täglich führen. Echt bemerkenswert!!

Ich wünsch Euch allen noch viel Spaß mit Euren Pferde.

Liebe Grüße
Simona


Simona wrote on 10.10.2008

Hallo Zusammen! Ich habe seit längerer Zeit mal wieder hier vorbei geschaut und war ziemlich überrascht was hier los ist. Ich versteh garnicht, dass Ihr Euch solche Diskusionen liefert. Aber ich finde es ganz interesant.

Zu den ganzen Einträgen habe ich nur das zu sagen:
1. Es gibt auch Leute, die dieses Jahr erfolgreich an der Olympiande waren und es trotzdem schaffen ihr Geld andersweitig zu verdienen. z. B. Hr. Romeikes. Er macht es richtig und behält sich seine Leidenschaft zum Hobby bei.

2. Natürlich bleibt es jedem selber überlassen wie er seinem Pferd den Tagesablauf gestaltet, aber man sollte sich auch immer ein wenig in die Situation seines Pferdes reinfühlen. Wir haben doch auch keine Lust und auch manchmal nicht die Möglichkeit jeden Tag 100% zu gebeb. Wir haben vielleicht auch mal eine schlechte Nacht gehabt oder ähnliches.


Birgit wrote on 10.10.2008

Laut neuem Tierhaltergesetz darf man Pferde ohne Weideland garnicht halten und diese sind auch zur Verfügung zu stellen. Genauso, wie seine Box die eine entsprechende Größe haben sollte.

Verletzen tun sich Pferde auf der Koppel, wenn Sie natürlich dann verhaltensgestört werden, wenn sie eben nicht artgerecht gehalten werden. Ein natürlich gehaltener Herdenverband hat wenig Verletzungen in der Herde. Dies geschieht nur bei ständiger Unruhe in der Herde (wie z.B. ständiger Rangordnungswechsel durch neue Pferde). Anscheinend verdient ihr doch nicht soviel am Pferd das ihr Euch diesen Streß ersparen könnt!!!

Es gibt Ausbilder die mit Pferden Geld verdienen und sich weigern ein Pferd vor 4 Jahren anzureiten. Ich persönlich empfehle das Alter von 5 Jahren.

Wer nur dem Geld hinterher läuft, wird auf lange Sicht keine Erfolge erzielen. Nur wer mit dem Herzen arbeitet, wird auch die entsprechende Achtung seiner Kunden erfahren.




Vera wrote on 10.10.2008

Hallo ich bin auch nicht für die metode.Ich werde nie so reiten ich bin auch der meinung pferd ist kein sportgerät."Meiner" kommt auch wieder auf die wiese er konnte eine ganze zeit nicht weil er ein weiden unfall hatte:( (Nach einen Huftritt eine dicke Knochenabsplitterung) aber diese sache hat uns noch mehr zusammen gebracht ich habe ihn nur betutschelt ich habe es akzeptiert er darf nicht mehr so viel machen er ist ja auch schon was älter.So mache ich es jetzt so min einmal die woche in den Wald gehen das heißt dann auch mal bei mir einfach nur rennen lassen denn das macht ihn sehr viel spass er kommt auf die wiese und im winter aufs paddog wie sich das gehört.Denn Pferde die nicht auf die wiese kommen sind keine glücklichen pferde sie sind sehr anfällig für krankheiten zB erkältung oder sonstige sachen ich mag es einfach nicht wenn sie den ganzen tag in der box stehen und vor sich wegitieren und 1 stunde am tag raus kommen zum "reiten" wenn man das bei manchen reiten nennen mag! Ich bin der Meinung ein Pferd muss ein pferd sein es muss auf die wiese egal wie teuer es war pferd ist pferd ob teuer oder billig und es soll pferd bleiben man kann ja mal ab und zu ein turnier gehen.Und es soll auch so trainiert weden wie weit es ist und nicht mit 2 1/2 schon unterm sattel das muss nicht sein es soll so 3 4 sein dann sollte man langsam ohne es zu zwigen angefangen werden zu reiten und langsam ang´fangen und pferdegercht und nicht das pferd was gerade unterm sattel ist mit schlaufzügel drannknallen denn das bring rein gar nix und dann schon auf turniere gehen!Es sollte auch gut behandelt werden und keine ROLLKUR gehen denn das geht gar nicht!Ich hoffe ihr seid meiner Meinung


Gruß Aus dem Rheinland Vera


Marion wrote on 10.10.2008

Zitat:"Ein Pferd bleibt immer noch ein Pferd und zerbricht nicht gleich wenn man mal zupackt oder, wie bei Anky van Grunsven der Fall, mal vorne ordentlich gegenhält (obwohl A v. G. nachtürlich übertreibt)."
Über solche Aussprüche bin ich ehrlich gesagt entsetzt und zeigt wieder einmal mehr den nicht vorhandenen Respekt gegenüber dem Pferd. Grobes und brutales Reiten wird schön geredet. Ich habe dem Turniersport schon vor vielen Jahren den Rücken gekehrt denn wenn ich so reiten muß um Erfolg zu haben verzichte ich lieber drauf und erfreue mich an streßfreiem Dressurreiten.


Sarina wrote on 10.10.2008

Liebe Julia,
ich kann die Wahrheit verkraften. Außerdem gibt es nichts zu verkraften, ich weiß was ich mit meinen Pferden mache!!! Da kannst du dir sicher sein. Tut sich da etwa bei manchen ein Funken Neid auf? Ich weiß wie es auf Turnierplätzen abgeht und es ist wie gesagt nicht immer schön, ABER ich heiße nicht ANKY. Ich kann euch ja mal den Tagesablauf von meinem besten Pferd im Stall schildern, vielleicht bekommt ihr dann ein etwas anderes Bild: morgens halb sieben füttern, danach Laufband oder spazieren gehen, dann folgt das Training mit vorheriger Magnetfelddeckenbehandlung, Nachmittag hat er dann frei und darf mit seiner Pflegerin grasen gehen und umherspazieren (wie gesagt Koppel ist tabi, dafür andere Dinge), Abends um fünf Uhr füttern, danach je nach Ablauf des Trainings am Morgen noch einmal Training, spät am Abend noch ein Mash. Ich weiß ja nicht was an so einem Ablauf schlecht ist. Er erfreut sich bester Gesundheit, sein Rücken ist locker und elastisch und ich werde jeden Morgen im Stall mit einem freudigen Wiehern empfangen. Er vertraut mir blind! Wir sind einfach Partner und das müssen wir auch, weil sonst würde es mit der Reiterei nie klappen. Ich liebe meine Pferde und die meine Kollegen tun das auch. Ihr braucht euch keine Sorgen um das wohl der Sportpferde machen, die Besitzer und Reiter wissen was sie tun und brauchen keinen Rat von Leuten die noch nie im Reitsport tätig waren.
LG Sarina


Daniela wrote on 10.10.2008

Puuh das geht ja ab hier...
Also ich finds auch sehr arm. Armutszeugnisse kann man in JEDER Disziplin und Reitweise ausstellen. Und JEDER ist dazu verpflichtet, zum Wohle der Pferde und jeder anderen Tierart, sich zu bilden und auszutauschen.
Ein Pferd braucht nicht nur "Bewegung" sondern muß sich auch mal auf einer Weide austoben, braucht Sozialkontakte und und und. Dies gilt für ALLE Pferde, ob teuer oder fast geschenkt. Sarina wenn du sagst das dir deine Pferde dafür zu teuer sind dann ist das einfach traurig. Aber damit stehst du ja auch nicht alleine da. Und ich habs auch schon so oft gesagt. Alle die dieser Meinung sind, stellen ihren eigenen Profit, ob finanziell oder auf der Suche nach Erfolg, über das Wohl der Pferde. Dazu gehören natürlich genauso die "Freizeitreiter" die der Meinung sind keinen Unterricht zu benötigen oder ihre Pferde nicht vernünftig trainieren und sich dann alle paar Wochen auf stundenlange Ausritte begeben.
Es geht doch aber um alle an der Reiterei beteiligten. Jeder muss sich an die eigene Nase packen um an der seines Nachbarn nörgeln zu dürfen. Und ich für meinen Teil tu das jeden Tag!


Julia wrote on 10.10.2008

...du wirst dir diesen Film nicht anschauen, da du die Wahrheit der Auswirkungen der heutigen Reitmethoden nicht verkraften könntest! ....würde dich etwa doch ein schlechtes Gewissen plagen? Es scheint mir fast so, denn sonst würdest du dich öffnen und anfangen kritischer über die Reiterei nachzudenken...und vielleicht auch dich kritischer zusehen, wozu jeder Reiter in der Lage sein sollte!
Ich wünsche deinen Pferden alles Gute und beste Gesundheit!


Sarina wrote on 10.10.2008

Ja, ihr gebt es auf und ich auch. Wir werden nie zusammenkommen, weil wir einfach nicht einer Meinung sind. Den besagten Film "Stimmen der Pferde" werde ich mir aus Prinzig nicht angucken. Dafür kommen ich zu wenig mit diesem Menschen klar. Aber das ist eine andere Geschichte. Viel Glück und Erfolg noch mit euren Pferden. Vielleicht sieht man sich mal auf einem Turnier. Guckt euch doch mal eine Prüfung von mir an und dann könnt ihr euch ein Bild machen. Meine Meinung klingt vielleicht hart, aber so schlimm ist es dann doch nicht.


Julia wrote on 10.10.2008

Wie Alexandra gebe ich es auch auf!!! Es hat keinen Zweck gegen Wände zu reden und offensichtlich ist es auch nicht möglich eine fachliche und sachliche Diskussion zu führen, was in unserem Alter eigentlich möglich sein sollte, auch wenn man Mitglied im Kader ist!!!

Niemand möchte die Tunierreiterei im Allgemeinen schlecht machen! Leider wurde das von manchen Personen hier nach mehrmaliger Ansprache immernoch nicht gerafft! Die eigentlichen wichtigen Punkte worum es hier hauptsächlich geht sind für einige (die, die ich meine werden sich schon angesprochen fühlen...) nicht ersichtlich und nicht so schlimm! Dafür fehlen mir die Worte!!!
Ich kann nur hoffen, dass du Sarina dir den Film " Stimmen der Pferde" von Gerd Heuschmann anschaust und vielleicht im letzten Moment doch noch mal zum Nachdenken kommst...!

Lg


Jana wrote on 10.10.2008

Also ich hab mir hier den größten Teil durch gelesen und so schlecht wie der Turniersport hier gemacht wird ist er nicht .
Die Pferde müssen hart arbeiten bekommen jedoch alles was sie brauchen gutes Futter , TA , Hufschmied und alles andere ,
wenn es gerade Pferde sind die nicht auf die Weide dürfen dann bekommen sie genügend Bewegung durch Reiten , Longieren und Führanlagen .
Es ist nun mal nicht zu verkraften das sich mal eben tausende von Euros auf der Weide verletzten , aber was ein Pferd nicht kennt kann ihm auch nicht fehlen .
Ich selber lasse meine Pferde raus aber auch nur zu zweit damit das Verletztungsrisiko klein bleibt .
Es gibt bestimmt manche Trainingsmethoden die nicht umbedingt gut fürs Pferd sind und bei denen ich auch nur schlucken kann .
Wenn man sich aber mal die Pferdezucht heute anguckt dann sind das alles Pferde die halt sehr gute Bewegungen haben und die sollte man auch vorstellen und wenn man sich die älteren Sportpferde anguckt die das auch alle hinter sich haben kann es nicht so schädlich sein ein Pferd früh auf Turnieren vorzustellen und Leistung abzverlangen den die sind meist fitter als jedes Freitzeitpferd .
Man könnte genau so gut den Freitzeitreitern ihre fehler unter die Nase reiben .
Sie reiten ihre Pferde nicht anständig und reel ,
wie oft sieht man das die Pferde nicht über den Rücken geritten werden und dadurch schon mit 10 Senkrücken bekommen oder das die Pferde immer nur raus geholt werden wenn die Reiter mal lust haben das ist auch net gerade gesundheitlich fördernd oder die Pferde die dann auf der Weide gehalten werden und so verfetten das es auf die Gelenke geht und dann wird bei den meisten Freizeitreitern noch gesparrt an TA und Hufschmied
und das sind nur ein paar dinge die verurteile .
Das ist jetzt nur ein kleiner Einblick in meine sichtweise , für alles andere müsste ich jetzt zu weit ausholen .


Alexandra wrote on 09.10.2008

Ich gebe es auf!
Sarina, offensichtlich willst du nicht verstehen um was es hier geht! Vielleicht solltest du dir mal überlegen WARUM du dich hier so angegriffen fühlst! Wenn du dir wirklich so sicher bist, dass du alles richtig machst, warum stehst du dann nicht darüber, sondern bist der Meinung persönlich angesprochen zu werden. Du solltest mal darüber nachdenken, ob es vielleicht nicht doch dein schlechtes Gewissen ist, dass dir zu schaffen macht!!!
Wenn du Interesse an eine konstruktiven Diskussion hast kannst du mir gerne eine Mail schreiben. Aber solange du so abblockst hat das alles keinen Sinn und ich habe keine Lust gegen eine Wand zu reden.
Es ist schade dass du nicht bereit bist dir zu überlegen ob deine Art vielleicht (!!!) doch nicht so perfekt ist! Und dass es auch anderer Wege gibt, die zwar etwas länger dauern, aber langfristig zu mehr Erfolg und Freude für das Pferd führen. Diese Ignoranz ist genau das, was Leute wi e Anky an die Spitze gebracht haben!
Sowas macht mich einfach nur traurig!!!


Sarina wrote on 09.10.2008

Man sollte einfach jeden so machen lassen wie er möchte. Jerder ist für seine Pferde selbst verantwortlich. An jeder Reitweise ist etwas gutes dran (selbst an der von Anky, wenn auch nicht viel). Jemand der sich nicht mit der FN verbunden fühlt, der nicht täglich viele Stunden mit diesen Tieren verbringt, der nicht auf Turnieren unterwegs ist jedes Wochenende, sollte irgendwie einfach nicht mitreden. Das muss man einfach mal erleben. Das Leben der Sportpferde ist nicht so grausam wie man es tagtäglich in so vielen Zeitschriften und Magazinen lesen kann. Und weil ja jeder hier von meiner Denkweise spricht, wie schlecht sie doch ist. Was stört euch genau daran? Das möchte ich gerne wissen. Ich weiß ja nicht wie oft ich das noch sagen soll: Meine Pferde werden nicht gequält ihnen geht es gut, aber sie müssen Leistung bringen und das erfordert hartes tägliches training. Einige Dinge die Freizeitpferde machen dürfen, kann man mit Sportpferden eben nicht tun (wie z.B. auf die Weide lassen). Das wäre mir einfach zu gefährlich. Dafür sind sie mir zu wertvoll. Aber sie dürfen viele andere schöne Dinge, die ihnen Spaß machen.Jeder handhabt das eben anders!!!


Julia wrote on 09.10.2008

Hallo Sarina,

das du im Reiterkader bist, ist ja schön und gut aber es beunruhigt mich doch sehr! Teilweise wird mir bei deinen unqualifizierten Äußerungen Angst und Bange!

Du kannst die Pferde doch nicht mit uns Menschen vergleichen!!! Wenn wir als Sportler meinen, dass wir unbedingt bei einer Olympiade teilnehmen wollen und immer ganz vorne mit dabei sein wollen, ist das völlig in Ordnung! Denn wir wollen den Erfolg und dementsprechend trainieren wir und bereiten uns vor!

Aber ein Pferd möchte am liebsten den ganzen Tag auf der Weide stehen und es sich gutgehen lassen!!! Den Erfolg will nur der Mensch...und er hat das Pferd bestimmt nicht gefragt ob es das genauso sieht!!!

Um auf deinen Satz zurückzukommen:"Die FN würde es nicht zulassen wenn es gegen das Wohl der Pferde gehen würde." Das glaubst du doch wohl selber nicht! In dieser Zeit ist es doch völlig egal wie es den Tieren geht!!! Für`s schlechte Reiten wird man doch noch belohnt! ( da ist es auch egal was die Pferde durchmachen) Und das Wort " Materialprüfung" sagt ja wohl schon alles....!
....und hauptsache dem Menschen geht es gut!!! Ich würde mich über sachliche/ fachliche Kommentare und Begründungen deinerseits sehr freuen, denn die Fehlen mir bisher!
# ...in unserem Stall ist auch im Kader und die denkt nicht so...#
@ Kerstin:
Ich finde es total klasse, dass du das Reiten angefangen hast und viel über die Reiterei Gedanken machst! Ich wünsche viel Spaß bei dem Vortrag von Gerd Heuschmann, er ist einsame Spitze!


Alexandra wrote on 09.10.2008

OK, nochmals der Versuch die erhitzten Gemüter zu beruhigen....NIEMAND sagt hier pauschal, dass alle Turnierreiter schreckliche Tierquäler sind. Ich würde auch Turniere reiten, wenn ich das Pferd dazu hätte.
Das Hauptproblem ist, dass die Richter falsches Reiten belohnen. Es kusieren Bilder durch die Köpfe der Reiter, in denen zusammengezogen Pferde und verspannte Rücken mit Medallien belohnt werden(siehe Anky).
Solange sich die Richter nicht wieder auf die "Alte Reitweise" besinnen und Showgestrampel höher bewerten als korrektes Reiten wird sich auch auf den Turnierplätzen nichts ändern! Ich denke, dass viele Reiter ihre Pferde unwissentlich falsch Reiten, weil sie ein falsches Bild von gutem Reiten haben.
AUSNAHMEN AUSGESCHLOSSEN!!!!!
Deswegen ist es umso wichtiger sich die Bilder von den großen Turnieren kritisch zu betrachten und es nicht einfach als gut hinzunehmen, weil die Leute erfolgreich sind. Was sagt es denn über unseren Turniersport aus, wenn jemand wie Anky, die bewusst nach Rollkur reitet,bei Olympia Gold holt und auch sonst an der Weltspitze reitet???
Wir müssen uns der Pferde zuliebe damit auseinandersetzten, dass das was auf dem Turnierplatzt gezeigt wird vielleicht doch nicht das Richtige ist (AUSNAHMEN AUSGESCHLOSSEN!) und immer wieder vor der eigenen Haustür kehren, d.h. die eigene Reitweise kritisch betrachten!
So können wir es vielleicht schaffen, dass keine weiteren Ankys im großen Turniersport Fuß fassen können!


Kerstin Zeller wrote on 09.10.2008

Nanu, ich dachte, wir hätten hier Meinungsfreiheit? Und dass ich erst begonnen habe, mich mit etwas zu beschäftigen, heißt doch noch lange nicht, dass ich mir nicht eine Meinung bilden darf. Schade, wenn sich hier jemand persönlich angegriffen fühlt, verbal um sich schlägt und Meinungen unterstellt. Ich habe mit keinem Wort die Berufsreiterei verurteilt. Ganz im Gegenteil, ich habe höchsten Respekt vor Menschen, die sich derart für eine Sache engagieren. Lediglich das Befinden eines Lebewesens dem Erfolg unterzuordnen kreide ich an. Und dazu muss ich kein Profi im Sattel sein.
Als Journalistin befasse ich mich mit einer Reihe von Themen, in die ich mich erst einarbeiten muss. Deshalb ist es mir wichtig, Dinge von allen Seiten zu beleuchten.
Ich würde mich freuen, wenn hier keine Frontenbildung sondern ein Meinungsaustausch stattfindet. Ich denke, dass ist auch das Anliegen von Herrn Heuschmann.
Gerne treffe ich mich auch persönlich zu einem Gespräch. Vielleicht lässt sich so ein Ansatz zu einer interessanten und produktiven Berichterstattung in den Medien finden? Ich freue mich über jede E-Mail.

Kerstin Zeller


Sarina wrote on 08.10.2008

Manche Leute machen mich wütend. Erst mal reiten lernen, dann hier reinschreiben. Natürlich müssen die Pferde (wie es Kerstin so schön ausgedrückt hat) sportlich "funktionieren". Sie "funktionieren" aber freiwillig und sind mit Spaß bei der Sache. Manche Leute machen das eben hauptberuflich und verdienen damit Geld. Das heißt doch aber in Gottes Namen nicht, dass es denenen schlecht geht. Ich weiß was die meisten denken die keine Turniere gehen und nur in der Freizeit mit Pferden zu tun haben: Turnierreiter sind nur auf Erfolg aus, die Pferde müssen mit drei Jahren pferfekt sein, sie werden Rollkur geritten, Schlaufzügel werden eingesetzt, sie werden mit Kraftfutter aufgeputscht und befinden sich die meiste Zeit ihres Lebens auf Turnierplätzen. Stimmts? Ich will ja nicht sagen dass alles so richtig is wie es läuft auf den Turnierplätzen, aber so ist das nunmal. Guckt man sich einmal die Sportler (Menschen) an, die bei olympischen Spielen teilnehmen, dann sieht man dass sie genauso hart und manchmal auch zu hart trainieren müssen um vorne dabei zu sein. Von nichts kommt nunmal nichts! Ich liebe jedenfalls meine Pferde, ob Sieg oder Niederlage! Den Pferden geht es GUT!!!


Kerstin Zeller wrote on 08.10.2008

Als absoluter Neuling auf dem Pferderücken habe ich mir zunächst (von Berufs wegen neige ich "leider" zur umfangreichen Recherche) wirklich überlegt, ob ich das (mich) einem Tier zumuten will. Ich habe mich dann noch entschlossen, es mit der Reiterei zu versuchen - und es ist wunderbar!
Das Reiten selbst ist für mich aber nur ein Teil, den dieser Sport (wenn ich das mal so nennen darf) ausmacht. Wichtiger ist mir, mich mit dem lebenden Wesen, Frau Thiel hat es so schön als Sportpartner bezeichnet, zu beschäftigen. Wenn ich mich nun in diesem Gästebuch so umsehe, kann ich nur hoffen, dass allen Reitern die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer Sportpartner am Herzen liegen! Es geht hier um nichts weniger, als ein Lebewesen mit eigenen Bedüfnissen, Gefühlen und Befindlichkeiten. Es zum Sportartikel zu degradieren, der funktionieren muss, um der Erfolge seines Reiters willen, macht mich fassungslos.
Ich vermag (noch) nicht zu beurteilen, ob ein Pferd richtig geritten wird - schmerz- und angstfrei -, aber das zu lernen, wird für mich mit Sicherheit die oberste Priorität haben. Deshalb freue ich mich auch schon sehr auf den Vortrag von Dr. Heuschmann in unserem Reitverein. Es braucht Fachleute, die sich für eine "gesunde" Reiterei engagieren. Herzlichen Dank dafür!
Mein Schulpferd muss sicherlich noch einiges erdulden, bis ich mich zu einer passablen Reiterin entwickelt habe. Ich hoffe (die Bananen und Karotten mögen über mein Gewackel und Geplumse hinwegtrösten), es weiß zumindest meine Bemühungen zu würdigen ;-)

Gut Huf!

Kerstin-Alexandra Zeller


Sarina wrote on 07.10.2008

Ja das weiß ich, sonst würde ich es nicht tun!!


Sabine wrote on 07.10.2008

Reiten ist mehr als ein Sport.
Reiten ist Gefühl und Vertrauen.
Reiten ist eine Lebenseinstellung.
Voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht


Sandra Heilemann wrote on 06.10.2008

Ich selber wurde in der Reitschule sehr gut englisch ausgebildet und was ich seit einer Weile (nicht nur in der Sparte Dressur) sehe, dreht mir schlichtweg den Magen um. Ich frage mich, auf welche Art "Lehren" sich diese Art der Reiterei beruft, denn das was da z.T vorgeführt wird, hat mit klassischer Reiterei in dem Sinne bei weitem nichts mehr zu tun.
Solang allerdings die Geldgier und solche Reiter siegen und auf dem Goldtreppchen stehen, kann es mit der Sportreiterei nur bergab gehen.
Ich habe es nicht notwendig meine Pferde zu "knechten" und unterzubuttern oder zu verprügeln damit sie Lektionen lernen. Im Gegenteil - meine Pferde kommen freudig wiehernd auf mich zugerannt und wollen FREIWILLIG mit mir Arbeiten. Es gibts nichts schöneres als zu wissen, das sich das Pferd einem FREIWILLIG anschliesst.
Viele Grüsse aus Finnland,
Sandra Heilemann


Alexandra wrote on 06.10.2008

Sarina, niemand will dich hier in die Pfanne hauen oder behauptet du würdest deine Pferde quälen.
Aber du musst doch zugeben, dass ein Großteil der erfolgreichen Turnierreiter ihren Erfolg über das Wohl der Pferde stellen. Ausnahmen gibt es natürlich und es ist ihnen hoch anzurechnen, dass sie nicht mit dem Strom schwimmen und versuchen Erfolg und pferdegerechte Ausbildung unter einen Hut zu bringen. Leider wird das nicht immer mit Erfolg belohnt....DAS ist das Problem im Turniersport!!!
Wenn du magst schreib mir doch mal ne mail, dann können wie vielleicht in Ruhe und etwas persönlicher weiterdiskutieren. Ich lasse mich gerne davon überzeugen, dass ich auf dem Holzweg bin und die Sache falsch einschätze,aber vielleicht kann ich dir ja auch zeigen, was mich so stört!
Nochmal, auch wenn hier allgemein von den "bösen Turnierreitern" gesprochen wird ist denke ich allen hier klar, dass es auch andere Einstellungen auf dem Turnierplatz gibt.
Leider habe ich aber auch die Erfahrungen gemacht, dass sehr viele zwar das Richtige sagen, aber das Falsche tun...nicht mit böser Absicht, aber das ändert nun mal nicht, dass es dem Pferd dabei nicht gut geht...
Was ich dir ankreide ist deine Aussage..."So schlimm is es ja nicht"! Leider lösen sich Probleme und Missstände nicht in dem man sich lange genug die Augen zu hält. Weggsehen hat schon so viel Schaden angerichtet...nicht nur im Reitsport!!!!


Sarina wrote on 06.10.2008

Sagt mal geht es noch??? Ihr tut ja so als würden alle Kaderreiter alles schlecht und gegen das Wohl der Pferde tun. Ich habe auch alte Pferde die ihren Ruhestand bei mir genießen. Natürlich müssen die jungen Pferde sich daran gewöhnen (Turnierstress usw.) und dass sie nicht ewig für den Sport taugen ist müsste auch klar sein. Das heißt aber nicht, dass wir unsere Pferde nicht lieben und sie nicht gut behandeln. Die werden gut geritten!!!! Gepflegt!!!!! Verwöhnt!!!! Weder mit Schlaufzügeln misshandelt noch mit Rollkur gequält, wie es meine nette Kollegin Anky van Grunsven zu pflegen vermag. Es geht nur darum, dass man sich als Kaderreiter (in welcher Sparte auch immer) heutzutage sehr viel gefallen lassen muss!!!!! Ich finde es eine Frechheit was manche sich erlauben zu sagen!!! Und um nochmal zu dem Championat für Dreijährige zurückzukommen: Die FN würde es nicht zulassen wenn es gegen das Wohl der Pferde gehen würde. Es kommt ein bisschen drauf an wie man es macht. Meine jungen Pferde jedenfalls gehen diese Prüfungen regelmäßig. Es handelt sich auf solchen Turnieren ja nicht um einen Grand Prix oder dergleichen, nein es ist einfach eine Materialprüfung was auch dazu dient die Pferde an den größeren Sport heranzuführen!!!!


Birgit wrote on 06.10.2008

Liebe Sarina,

daß hat der erfunden, der sich keine Gedanken gemacht hat, daß Pferde da noch wachsen und der Knochenbau noch lang nicht abgeschlossen ist. Die Knorpelenden an den Gelenken sind noch lang nicht geschlossen und man kann großen Schaden an Pferden anrichten. (Spat, Arthrose, Hufrollenentzündung etc. etc. ganz zu schweigen von den vielen kissing-spins die auftauchen, ist alles schon an der Tagesordnung.) Aber das macht ja nix, der Freizeitreiter nimmt dann diese Pferde päppelt sie und ihr kauft Euch einen neuen "Schicken" mit spektakulären Gang, der dann bald verschlissen ist.
Hoffentlich ist dein Pferd noch lange gesund und landet nicht für seinen Dienst in der Tageszeitung, wenn es jedes Wochenende dem Tunierstreß für Dich ausgeliefert ist. Ich hoffe sehr zum Wohl Deines Pferdes, Du kannst mit mehreren Pferden Deinem Erfolg nachgehen. Kader hin oder her, nichts verpflichtet so sehr, das ein anderes Lebewesen darunter Schaden nimmt.
Mich wundert es das Du dich auf so einer Site überhaupt verlaufen hast. Wegen Euch, die ihr alles entschuldigt, haben wir uns hier ja auch zusammen geschlossen und den einigen Menschen die Hören wollen die Augen zu öffnen. Auch Höhlen tropfen einen Stein.
Man sieht an Deinem Beispiel hier genau, wie wichtig
es ist nicht aufzuhören für die Pferde zu sprechen...



Sarina wrote on 06.10.2008

Ich kann nichts dafür dass mal jemand ein Championat für Dreijährige erfunden hat ;-) Ich gebe euch jetz einfach nach, JA IHR HABT ALLE RECHT!! Glaubt was ihr glauben wollt. Keiner von euch ist im Kader und jedes Wochenende auf einem anderen Turnier unterwegs, keiner von euch weiß wie hart das is (und zwar für Reiter und Pferd!!!). Meinen Pferden geht es gut, aber sie müssen auch eine hohes Maß an Leistung bringen. Aber sie sind immer und jederzeit willig und freudig bei der Sache!!!


Daniela wrote on 06.10.2008

Nein Sarina, manche Leute müssen ihr Geld bei Aldi an der Kasse verdienen oder auf dem Bau oder als Putzfrau. Niemand muss sein Geld im großen Turniersport (egal welcher Disziplin) verdienen. Das ist grosser Müll!
Ich wiederhole mich nur ungern aber der einzige Grund scheint mir dabei das gosse Geltungsbedürfniss zu sein.
Im "großen" Sport kommt man nur deswegen heutzutage nicht mehr weiter weil Menschen wie du den Pferden und der Ausbildung keine Zeit mehr schenken wollen. Der Stress fängt für die Tiere doch oft schon als Fohlen an. Als 4 j. muss man da schon mal irgend ne Prüfung mitgelaufen sein. Und so gehts dann immer weiter. Und wenn man nicht grad noch nen paar Pferde als Ersatz stehen hat dann hat man auch keine Zeit dafür. Aber das ist doch euer Problem. Einfach abartig.
Turniere wurden abgehalten um die Astreine Ausbildung seines Pferdes zu demonstrieren. Nicht um möglichst schnell 1000 Schleifen hängen zu haben und sein Geld damit zu verdienen.
Irgendwo hat jemand über Anja Beran geschrieben das ihre Pferde keinen Ausdruck haben. Allein das ist jawohl schon der blanke Hohn. Aber da stellt sich mir doch die Frage was du wohl unter Ausdruck verstehst? Strampelnde Vorderbeine? Eingequetschte Ganaschen? Weggedrückter Rücken? Aufgerissene Augen und dieser fürchterlich verspannte Mimik? Schlagender Schweif? Spannungstritte? Aber gut. Genau das ist es ja was einem heutzutage als gut gerittenes, freudiges, gesundes Sportpferd verkauft wird.
Die Richter von damals würden sich vermutlich alle im Grabe umdrehen wenn sie viele ihrer heutigen Kollegen hören würden...


Vicky wrote on 06.10.2008

Die Frage ist eigentlich bin ich so egoistisch und gehe turniere ohne auf die gesundheit meines pferdes rücksicht zu nehmen...
tiefer einstellen ist nett formuliert...aber rollkur würds schon eher treffen wenn man die angeblich "großen" Dressurreiter sieht, die mit ihrem pferd absolut keine harmonie austrahlen.
ich hab mir heuer olympia angschaut und war entsetzt, den für mich sahs so aus als würde der reiter immer gegen das pferd arbeiten...
außerdem bin ich der meinung man kann auch mit anatomisch gesunder ausbildung im "großen" turniersport mitreiten, weil das niveau dort ist ohnehin schon unter aller sau, aber so lang die richter pferde mit hohlkreuzen, mit vorderbeinen die bis zum mond geschwungen werden und mit verspannten verdrehten schweifen gut bewerten, kann man dagegen eh nichts machen.
Ich war auch immer total turniergeil, bins heute teilweise noch, aber bevor ich mein pferd zu grunde richte, schlaufzügel verwende etcetc reit ich lieber zu hause in der reithalle bin glücklich und mein gauli hat nicht dauernd diese schmerzfalte über den augen (die er leider auch schon hatte auf grund dummheit meinerseits)
prinzipiell muss eh jeder selber wissen was er tut, aber das weiß keiner, weil dazu müsste man hinterfragen und hirn einschalten und das machen wenige reiter (egal ob turnier oder freizeitreiter)
Das Pferd ist kein Sportgerät, sondern ein Lebewesen.


Sarina wrote on 05.10.2008

Nein ist nich ok Pferde physisch und psychisch zugrunde zu richten. Aber heutzutage wird ja schon gemeckert wenn man sein Pferd einmal kurz einen kleinen Moment etwas tiefer einstellt. Ich bin im Kader, ich weiß wie man sich fühlt wenn man auf einmal in irgendeiner Zeitung mit einem Bild erscheint was einfach nur eine Momentaufnahme war und alle Leute auf einmal über einen schimpfen. So hart wie alle denken ist es nicht. Pferde sind nicht aus Zucker. Man kann die nicht nur mit Samthandschuhen anfassen wenn man irgendetwas erreichen möchte!!! Das kann man machen wenn man in der Freizeit reitet aber nicht für Turniere. Die meisten Leute haben keine Ahnung von der großen Turnierreiterei und schimpfen und lästern dass es nicht mehr besser geht. Alle werden schlecht gemacht und es verallgemeinert sich immer mehr und mehr. Einfach schlimm!!!!


Alexandra wrote on 05.10.2008

Sarina, das kann doch bitte nicht dein Ernst sein....so wie du es sagst klingt es so als wäre es in Ordnung ein Pferd physisch und psychisch zu Gunde zu richten, wenn man nun mal sein Geld damit verdient?!?!?! Es sind Lebewesen und haben verdammt nochmal Respekt verdient! Menschen, die Pferde als Einnahmequelle sehen und wie Sportgeräte behandeln sollte man den Umgang mit Tieren verbieten!
Ich habe momentan eine Stute in Ausbildung, die durch genau diese Einstellung so versaut wurde, dass sie panische Angst unter dem Reiter hatte. Sie wurde schon als verrücktes wildes Pferd abgeschrieben, dass einfach unreitbar ist, weil niemand bereit war ihr wieder Zeit und Geduld zu schenken damit sie neues Vertrauen fasst. Mittlerweile ist sie unter dem Sattel ein Goldstück, dass Spass an der Arbeit hat!
Es macht mich wütend und traurig, dass es immernoch Menschen gibt, denen das Geld und der Erfolg über das Wohl der Pferde geht. Und das ist meiner Meinung nach nun mal keine Rechtfertigung für falsches Verhalten, ebensowenig wie Unwissenheit. Niemand ist perfekt, jeder macht Fehler...ich reite auch nicht wie ein Gott, aber wenn man Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt dann hat man einfach die Pflicht sich darüber zu informieren(,was übrigens nicht nur für das Halten von Pferden gilt)! Und man muss sich selbst gegenüber kritisch sein, seine Fehler erkennen und daran arbeiten. Das sind wir den Pferden schuldig.
Mir geht es hier auch nicht darum grundsätzlich die Turnierreiterei zu verteufeln...aber so, wie es momentan ist, dass Ausdruck und Gestrampel WICHTIGER sind, als ein korrekt gerittenes Pferd, lehne ich es ab. Natürlich gibt es auch Turnierreiter, die ihre Pferde korrekt und reel reiten...aber leider sind die nicht erfolgreich!!!!
Ich gebe Julia Recht...IST NICHT SO SCHLIMM wird uns nicht helfen den Wandel im Turniersport zu vollziehen, der dringend nötig ist.


Sarina wrote on 04.10.2008

Manche Leute müssen mit der Reiterei eben auch ihr Geld verdienen!! Versuchen eben dabei die Pferde so schnell wie möglich auszubilden. Das heißt doch aber nicht immer, dass das nich gut für die Pferde is. Ich finde es schlimm, dass das hier so verallgemeinert wird. Nicht alle auf den großen Turnierplätzen tun schlechtes!!!!


Julia wrote on 03.10.2008

Selbst wenn das Foto eine Momentaufnahme wäre,muss es einen Grund gegeben haben, dass so ein Foto entstehen konnte! Wie ich schon erwähnt habe, rollt sich kein Pferd so auf, dass die eigentliche Senkrechte in der Waagerechten liegt!!! Ich war dieses Jahr bei verschiedenen Tunieren als Zuschauer und was auf den Abreiteplätzen zu sehen ist, ist meiner Meinung nach sehr wohl schlimm! Es gab wenige Reiter, die ihre Pferde vernüftig auf die Prüfung vorbeireitet haben! Eine unqualifizierte Aussage jagte die nächste...z.B.: "Ich stelle ihn immer tiefer ein und gehe nur Schritt, damit er in der Prüfung mehr Ausdruck hat... ." Es zählt nur der Ausdruck, der meiner Meinung nach falsch verstanden wird! Ich dachte immer die Pferde sollen locker über den Rücken gehen und mit Leichtigkeit die Lektionen der Prüfung meistern!?
Die Hinterhand soll in allen Lektionen aktiv mitarbeiten!? Heute sieht
man nur noch nett- hingestellte Hälse, schiebende Reiter, eine Hinterhand, die sich in den Boden eingebuddelt hat und Vorderbeine die in einer "Trabverstärkung" um ihr Leben strampeln!@ SARINA:
Ich würde deinen Satz in eine andere Reihenfolge bringen... Heutzutage ist das meiste, was auf Tunieren zu sehen ist nicht mehr mit gutem Reiten, wie es die früheren großen Reitmeister angefangen haben, zu vergleichen! Es ist vollkommen egal ob man sein Pferd nach kl.Prinzipien ausbildet oder nach
der Reitlehre der FN! Bei haben eigentlich das gleiche Ziel nur die kl. Lehre gibt den Pferden mehr Zeit, benutzt keine Hilfszügel! Das ist wiederum für die meisten undenkbar, da sich die viele Reiter die Zeit nicht nehmen wollen! Schnell das Pferd reitbar machen und auf Tuniere gehen! Das Pferde daran Physisch und psychisch kaputtgehen ist egal!
Die Tunierreiterei muss überdacht werden , die Richter müssen den Mut haben schlechtes Reiten dementsprechend zu ahnden! Aber wenn alle denken " IST DOCH NICHT SO SCHLIMM" wird sich nichts zum Wohle der Pferde ändern!


u wrote on 03.10.2008


u


Sarina wrote on 25.09.2008

Wer in Gottes Namen reitet für Sie (damit sind jetzt alle gmeint) denn bitte perfekt, ohne Fehler und ohne ojektiven Schönheitfehler im Viereck? Heutzutage ist es nunmal so, dass man das rein klassische Reiten nicht mehr damit vergleichen kann was auf großen internationalen Turnieren gezeigt wird. Kommt denke ich auch drauf an wo man hinmöchte und was man gerne hätte. Tatsache ist, dass man mit dem klassischen Zeugs nicht weit auf Turnieren kommt wenn man denn welche gehen möchte. Den komplett richtigen Weg wird es sowieso nie geben. Den hat würde ich mal sagen keiner. Ich möchte nur mal anhand unseres Beispiels (Isabell Werth) wissen, was objektiv an ihren Auftritten im Viereck nicht stimmt.
MfG
Sarina


Annette Heger wrote on 25.09.2008

Hallo Herr Dr. Heuschmann,
vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl der Pferde. Leider trübt der sportliche Ehrgeiz oft den Blick der Menschen für die Kreatur Pferd. Aber durch Ihre Arbeit werden immer mehr Menschen (sogenannte Pferdeliebhaber) auf den richtigen Weg gebracht. Machen Sie weiter so und Danke für die Bücher und CD´s. Gruss Annette Heger


Alexandra Mellert wrote on 25.09.2008

liebe sarina,
es geht hier nicht darum zu zeigen, dass isabell ein schlechter mensch ist und ihre pferde quält. Aber betrachtet man sich ihre auftritte im viereck-rein objektiv-muss man leider sagen, dass auch sie sich auf dem falschen weg befindet...ob wissentlich oder unweissentlich, sei dahingestellt. Ich weiß aber auch, dass sie sich der arbeit von gerd nicht verschließt sondern dem offen gegenübersteht und die konstruktive Kritik bereit ist umzusetzen...DAS macht sie für mich zu einer guten reiterin! Inwieweit diese zusammearbeit stattfindet wird sich ja dann zeigen!:-)
leider muss ich dir sagen, dass ich deine Einstellung "na so schlimm is es ja gar nicht" für ziemlich gefährlich halte...nur so konnte es so weit kommen, dass eine Anky an der weltspitze steht und sogar olymia-gold holt!
LG,
Alex

PS: bitte achte etwas auf deinen ton! es gibt kein grund sich anzukeifen! Wir sind alle erwachsene menschen und sollten uns auch so verhalten....schließlich geht es nicht darum leute fertig zu machen, sondern darum für das wohl der pferde einzutreten und dazu sollten wir nun wirklich an einem strang ziehen!


Sarina wrote on 24.09.2008

Also ich weiß ja nicht ob manche hier drin etwas schwer von Begriff sind, aber ich bin sehr oft bei Isabell am Stall (sozusagen jeden Tag) und besser und liebevoller wie sie mit ihren Pferden umgeht würde ich sagen geht es nicht!! Die werden NIE aufgerollt!!! Das Bild in der Cavallo von ihr möchte ich mal sehen. Kann das nicht mal jedmand einscannen und mir schicken? Das kann nur eine MOMENTAUFNAHME sein. Und ich sage das alles hier nicht nur weil ich Isabell mag, sondern weil ich es schlimm finde, dass sich manche Leute über Sachen äußern, die sie noch nie zuvor selbst gesehen haben. Sicherlich ist das komplett klassische besser fürs Pferd, das weiß ich auch, aber so schlimm wie manche hier reden ist das was auf den großen Turnierplätzen passiert auch wieder nicht!!!!


Birgit wrote on 24.09.2008

Lieber Herr Dr. Heuschmann,

vielen Dank für ihr Statement. Ich bin richtig froh darüber, daß ich durch meine Sicht doch etwas richtig verstanden habe und werde weiter zum Wohle der Pferde arbeiten. Es ist nicht leicht in unserer schnell lebigen Zeit Menschen zu überzeugen, denn es erfordert von allen Seiten Demut.

Sie haben ein sehr bewegtes Gästebuch und ich habe länger überlegt, ob ich mich zu dem ganzen äußere. Werde dies aber unterlassen, da es keinen Sinn hat zu überzeugen, wer nicht hören und sehen will. Über manchen Dingen sollte man stehen mit den Gedanken von G. Rau

"Leute, die über Reiten schreiben und die Materie vollkommen beherrschen wollen, verfallen leicht in den Fehler, sich im Ausmalen von Schwierigkeiten zu gefallen. Wenn einmal damit angefangen, versucht ein Autor den anderen zu überbieten."

Wir haben alle nur Glück das die Pferde für die Ungeschickten erzogen sind, weil wir machen alle Fehler. Und ich glaube kein wahrer Meister behauptet am Ende seiner Tage er habe alles vom Pferde und seiner Anmut gewußt. Ich glaube jeder hätte dem Pferd zuliebe noch Jahre mehr zu lernen gewollt.

Mit herzlichem Gruß

Birgit Getsch


Julia wrote on 23.09.2008

Komisch, mir ist es noch nie passiert, dass sich mein Pferd so aufgerollt hat, dass es sich in die Brust beißen könnte! Bei mir und anderen aus unserem Stall, würde nie so eine Momentaufnahme entstehen. Es würde höchstens mal ein Foto geben, wo sich das Pferd mal raushebt, was aber halb so schlimm ist!
Von daher bin ich mir sicher, dass dieses Bild keine Momentaufnahme ist, da wie schon erwähnt, die Pferde deutliche Defizite in Lektionen zeigen... .
Vielleicht hat sie auch grad mal "hart zugegriffen"....wodurch "Warum nicht" Schmerzen im Maul gespürt hatte und ihm nur die Flucht nach unten blieb, da der Nasenriemen zu fest verschnallt war, dass ein Aufsperren des Maules nicht möglich war!? Habe ja hier gelesen, dass die Pferde das ruhig abkönnen, kann ja nicht so schlimm sein! Man muss sich aber als Mensch selber vor Augen halten ,wie es ist eine Metallstange im Mund zu haben und auf einem sitzt jemand, der mal ordentlich anpackt, man kann sich nicht wehren! Oder man muss sich eine Stunde lang mit dem Kinn auf der Brust bewegen und du hast einfach nur Schmerzen im Nacken, alles verspannt sich und kannst nicht sehen,wo du hinläufst!!!

Leute die so über ihre Pferde denken, denen müsste es verboten werden im Reitsport tätig zu sein! Nicht umsonst gibt es so viele kaputte Pferde(unerklärbare Lahmheiten, die durch schlechtes Reiten verursacht werden) von denen die Tierärzte leben!!! Vielleicht rüttelt ja der Film " Stimmen der Pferde" die letzten "Blinden" wach!!! -den Pferden zu liebe...


D. wrote on 23.09.2008

Und nochmal: GERADE WEIL es "Profis" sind und sie für besonders gutes reiten ausgezeichnet werden sollten, dürfen solche Fotos (übrigens ein privates Foto) nicht entstehen. Natürlich gibt es Momente in denen es mal ganz gruselig aussehen kann aber es geht um das Gesamtbild im Turniersport. Natürlich auch auf jedem Ponyhof aber da gibts für schlechtes reiten nicht noch nen Preis. Und wenn ich dann noch so unqualifizierte Meinungen lesen muss "da muss man die Pferde eben hart anpacken wenn man Erfolg haben will" dann packt mich doch die blanke Wut! Der Mensch will den Erfolg. Das Pferd würde lieber auf seiner Weide in einer netten Herde stehen. Es ist egoistisch so zu verfahren und tierschutzrechtlich wirklich mehr als bedenklich.


Sarina wrote on 22.09.2008

Gerade nach solchen Bildern, wie es von Isabell in der Cavallo zu sehen ist, sind die Fotographen doch aus. Die warten einfach nur genau auf den Moment wo die Pferde einmal einen Augenblick das machen, was sie eigentlich nicht sollten. Und anhand dieser Bilder werden die Reiter dann in den Dreck gezogen. Mein Gott Leute das sind Momentaufnahmen!!! Die würde es von jedem von uns geben wenn wir auf großen internationalen Turnieren starten würden. Kann es wirklich nicht verstehen was sich manche Leute denken!!!


D. wrote on 21.09.2008

Also ich finde Art und Ausdrucksweise einiger Besucher hier wirklich unmöglich. Geht das nicht sachlich?
Es ist piep-egal ob man "Satchi" und "Isi" persönlich kennt. Gerade wenn man sich in solch vermeintlich elitären Kreisen aufhält sollte man doch in der Lage sein sich etwas gewählter auszudrücken. Dies ist ein Gästebuch und kein Hühnerstall!!!
Und im übrigen findet sich in der aktuellen Cavallo ein hübsches Bild von Fr. Werth mit einem ihrer Pferde in eindeutiger Position...
Und wenn jemand sich unbedingt im Sport beweisen muss weil er sonst nicht weiß woher die Anerkennung sonst noch kommen könnte, dann sollte er vielleicht lieber Fussball spielen oder zum Psychater gehen.
Pferde könnten uns problemlos jederzeit verletzen oder gar töten doch sie arbeiten mit uns, werden unsere "Freunde" und machen fast alles mit. Sie leiden meißt im Stillen. Man kann sich nur selber hart anpacken und verbessern. Wer es anders nicht schafft hat im Sport und erst recht auf dem Pferd nichts verloren.


Carolin wrote on 21.09.2008

Hallo Herr Dr. Heuschmann,

vielen Dank für Ihren Vortrag am 06.09.! Er war wirklich sehr interessant und kurzweilig! Auch war ich positiv davon überrascht, dass Sie sich am Tag darauf die Zeit genommen haben, um sich mal unsere Art zu Reiten live anzuschauen und zu uns in den Stall gekommen sind!

Und zum Thema Isabell Werth & Co.: Nahezu alles, was man heute im "großen Viereck" sieht hat für mich nichts, aber auch GAR NICHTS mit Reiten im klassichen Sinne zu tun!

Meine Vorbilder sind Wätjen, Seunig, Müseler, Bürkner, von Neindorff, Lörke, DAS waren wahre Meister der Reitkunst!

Man muß die Reiterei nicht ständig versuchen neu zu erfinden. Es genügt, wann man sich an ihre Wurzeln erinnert. Und dies haben für mich die Reiter der 20er, 30er, 40er Jahre am besten umgesetzt.


Sarina wrote on 20.09.2008

Na da haben wir es ja mit einer ganz schlauen Petra zu tun. Lächerlich!!! Zu behaupten, dass von der Hinterhand nichts kommt. Schonmal die Passage von Satchmo gesehen? Besser würde ich sagen geht es nicht mehr. Waren sie schonmal bei Anja Beran? Ihre Pferde machen alles locker und zufrieden, jedoch leider ohne den geringsten Anflug an Ausdruck. Im Dressursport ist nunmal der Ausdruck gefragt. Kein wischi-waschi!!! Ein Pferd bleibt immer noch ein Pferd und zerbricht nicht gleich wenn man mal zupackt oder, wie bei Anky van Grunsven der Fall, mal vorne ordentlich gegenhält (obwohl A v. G. nachtürlich übertreibt). Ich weiß einfach nicht was sich manche Leute unter gutem Reiten vorstellen. Sicherlich sind auch in den Vorträgen von Dr. Heuschmann Fehler drin.


Vera wrote on 20.09.2008

Hallo ja ich bin auch keine perfekter reiter auch ich habe meine fehler und ich reite auch keine rollkur wird auch nie der fall sein.und ich habe auch nicht gesagt das sie Grand Prix reiten müssen.Klar die deuteschen reiter sind auch nicht viel besser mal christian ahlmann der geht auch nicht gerade gut mit den pferden um!Ja isabell hat ihre fehler das weiß ich zu gut:DNaja nicht alle sind perfekt und könne perfekt reiten ich auch nicht:D LG


Petra Wagner wrote on 20.09.2008

Hallo Vera und Sarina!
Ich muss kein GranPrix reiten können um mein Pferd locker über den Rücken zu reiten! Und mein Pferd muss auch kein GanPrix gehen können! Ich bin auch kein perfekter Reiter, weiß aber über meine Fehler bescheid!Ein Pferd macht von sich aus keine Fehler, es reagiert nur auf die Hilfengebung des Reiters! Jeder weiß, dass A.v.G. ihre Pferde schlecht reitet und es ist an der Zeit auch mal den Mut zu fassen Namen von deutschen Reitern zu erwähnen. Und wenn sie bei dem Vortrag von Gerd Heuschmann aufgepasst haben sind bei den verschiedenen Pferdebildern auch Pferde deutscher Reiter zu erkennen! Es sieht vorne immer schön aus im Viereck aber aus der Hinterhand kommt nichts....und darauf kommt es an!!! Es mag sein, dass Isabell Werth ihre Pferde nicht in Rollkurposition arbeitet, dennoch wird sie andere Fehler machen , die dazu beitragen das Satchmo diese Taktfehler in den verschiedenen Lektionen zeigt!
Jeder Reiter macht Fehler und es ist eben so wichtig wie Alexandra schon gesagt hat, dass jeder Reiter sich darüber im Klaren ist und dass man auch für "neue" "alte" klassische Reitwege offen ist und nicht nur vorne gegenhält und hinten nachtreibt!


Vera wrote on 19.09.2008

An Petra erstens Satchmo wird so geschrieben und nicht so komisch da! Es war ein Fehler von Satchi er ist sonst ganz anderd er war nevös das war alles und er geht sehr gut ich weiß wo von ich spreche also mal klappe halten erst mal selber so gut zu reiten ich will nicht sehen wie sie reiten warscheinlich nicht sehr gut!Und keine Ahnung habe sie auch nicht das war eine schöne Trabverstärkung man siehe AvG wie die reitet da sagt keiner was wie die in den Bügeln steht und wie die ihr pferde dran knallt selbst in der prüfung die kandare bis auf den anschlag die muss im 45 grad winkel und nicht im 90 grad komisch aber isabell kritisieren das ist das richtige!Erst mal selber machen.Ich muss Sabrina recht geben sie behandelt ihr Pferde sehr gut sie reitet keien rollkur ich weiß das ich habe mal bei ihr gearbeitet ich muss es wohl besser wissen als sie!Also bitte nicht mehr solche äußerrungen!


Sarina wrote on 19.09.2008

Naja, bei Anky van Grunsven kann ich das ja wirklich verstehen, dass man ihre Reitweise kritisiert. Aber Isabells Pferde gehen so locker und zufrieden. Also viel kann da nicht schiefgelaufen sein is der Ausbildung ihrer Pferde. Außerdem, wenn ihr alle so schlau redet möchte ich gerne einmal eure Pferde sehen. Die gehen auch Grand Prix, ja? Wenn man Erfolg haben will und etwas mit seinen Pferden erreichen will, dann muss man eben auch mal zupacken am Pferd. Immer nur mit Samthanduschuhen dann man die Pferde eben auch nicht anfassen.


Alexandra Mellert wrote on 19.09.2008

Hallo,
ich muss Petra recht geben...eine Auszeichnung im Spitzensport ist noch lange kein Zeichen für gutes, pferdegerechtes Reiten...ich wage sogar zu behaupten, dass das Gegenteil der Fall ist.
Aber wir sollten nicht vergessen, dass es NICHT darum geht einzelne Personen anzugreifen und an den Pranger zu stellen. Wir sind alle nur Menschen und es steht uns nun einmal zu Fehler zu machen. Worauf es ankommt ist, ob man bereit ist sich seine Fehler einzugestehen und daraus zu lernen. Es wird sich in nächster Zeit zeigen, wer bereit ist seine Reitweise zugunsten seines Pferdes zu ändern und der "neuen/alten" Reitweise offen gegenübersteht oder wer lieber weiter zieht nur um des Erfolges willen.
Denn wie war das noch gleich mit der Selbsterkenntnis und dem ersten Schritt...:-)
Lg, Alexandra


Petra Werner wrote on 19.09.2008

Liebe Sina,
es mag sein, dass sich Isabell Werth nicht positiv über die Rollkur geäußert hat, dennoch sieht man an den Bewegungsmustern ihrer Pferde, dass während der Ausbildung Dinge schiefgelaufen sind! Bei der Trabverstärkung strampeln die Vorderbeine um ihr Leben und die Hinterhand arbeitet nicht aktiv mit! die Parallele die zwischen Vorderbein und Hinterbein ist unterbrochen, was ein Zeichen dafür ist. Dennoch zeigt z.B.Statschmo keine Vorbildliche Hankenbeugung in der Piaffe. Starkes Kopfnicken und Taktfehler sind offensichtlich, auch wenn unqualifizierte Reporter alles schön reden wollen! Nur weil Reiter bei Olympia mitgeritten sind, sind sie noch lange keine guten Reiter....siehe eine A. v. G. die sogar Gold gewonnen hat!

LG


Jette Fuglsang Högner, Dänemark wrote on 19.09.2008

Meines ganzes Lebens habe ich gesucht, um den Weg zum klassischen - wirklichen - Reiten zu finden, und leider habe ich erst den letzten Jahren die richtigen Reitlehrer gefunden! Glücklicherweise war meine erste Ponystute eine sehr gute Erzieherin, und ich habe vom Anfang gelernt, gegen das Pferd nicht zu kämpfen, sondern zusammenzuarbeiten - trotz und nicht dank des Unterrichts meiner Reitlehrer! Durch Bücher habe ich versucht das zu lernen, was meine Reitlehrer nicht erzählte. Es fehlt mir aber oft ausreichende Argumente gegen Missverständnisse und Misshandlung wie die Rollkur. Deshalb freue ich mich sehr an den Vortrag in Dänemark! Danke für Ihre Arbeit für die Pferde!


Sarina wrote on 17.09.2008

Wann hat Frau Werth die Rollkur denn bitte befürwortet. Kann mich nicht erinnern, dass sie jemals erwähnte die Rollkur sei pferdegerecht. Außerdem finde ich es ziemlich doof, wenn man meint über Leute reden zu müssen, wie schlecht sie doch sind, wenn man selbst noch nichts der Art erreicht hat. Ich meine irgendwoher muss das was ihre Pferde können ja auch kommen oder? Und wenn man es mal bis nach Olympia geschafft hat, glaube ich, dass da schon etwas dahintersteckt!!!!!! Ich find diese Frau reitet Klasse. Ihre Pferde sind zufrieden, denen geht es gut und sie sind auch beim reitet immer freudig bei der Sache. Das weiß ich, weil ich dort war.
LG


Frauke V. wrote on 11.09.2008

Liebe Vera,
schaut man sich videoaufnahmen von Frau Werth an, ist dort sehr deutlich zu erkennen, das ihr Pferd in den verschieden Lektionen (z.B. Piaffe) nicht den Takt hält. Damit ist sie bereits am ersten Punkt der Ausbildungsskala gescheitert.
Weiterhin denke ich, dass es sehr wichtig ist Namen zu nennen, da man die Irrtümer der Dressur sonst schlecht aufdecken kann. Und wenn jemand in einer so hohen Klasse Dressur reitet und dann solche Fehler fabriziert oder davon spricht, die Rollkur sei pferdegerecht, dann MUSS man se beim Namen nennen. Schön reden hat den Dressursport erst in diese Situation gebracht.


Vera wrote on 07.09.2008

Lieber Herr Heuschmann es ist ja eig alles richtig was sie sagen ich finde es alles gut wie sie die Rollkur kretisieren ich bin auch keine Freund von der Rollkur. Aber jetzt kommt es sie behaupten isabell Werth würde es machen was überhaupt nicht stimmt was in Hongkong war war ein ausrutscher von Satchmo ich weiß wie sie reitet sehr gut geht sie mit den pferden um im gesatz zu Anky van Grunsven das geht gar nicht.Ich finde es nicht gut wie sie über isabell reden sie kenn sie doch gar nicht und deshalb sollten sie nicht schlecht über sie reden danke!


Julia Heuer wrote on 06.09.2008

Sehr geehrter Dr. Heuschmann,

vielen Dank, dass ich an Ihrem Vortrag in Garbsen am 03.09.08 teilnehmen durfte!
Ihr Vortrag und Ihr Buch sollten für jeden Reiter zur Pflicht werden!!! Mit viel Humor und trauriger Wahrheit zogen Sie die Zuhörer in ihren Bann, dass einem manchmal fast der Atem wegblieb! Mir war schon immer klar, dass die "Rollkur" schlimme Auswirkungen auf die Pferde hat, jedoch wusste ich nicht direkt, was sich genau im Pferdekörper abspielt. Es ist erschreckend und traurig, welches Leid manche Reiter ihren Pferden antun, nur um zum "Sieg" zu kommen obwohl "Sieg" das falsche Wort ist! Man braucht heute nur einen großen Namen haben und das Pferd muss spektakulär durch die Diagonale strampeln und schon ist alles toll und super! Und die unqualifizierten Kommentatoren vermitteln Laien und Reitanfängern ein komplett falsches Bild der Reiterei!
Ich freue mich auf Ihren Film!
Aus Liebe zum Pferd müssen wir dagegen angehen und ich bin auch dabei..

Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft!

Julia Heuer
I


Daniela Kahle wrote on 04.09.2008

Sehr geehrter Dr. Heuschmann,

ich habe Ihr Buch bereits vor Monaten "verschlungen" und war gestern bei Ihrem Vortrag in Garbsen dabei. SUPER! Für jeden verständlich, nicht abgehoben, lustig, deutlich und sachlich wütend...
Vor 2 Jahren habe ich mir ein Pferd gekauft welches völlig verritten war, einen mächtigen Unterhals, null Oberhalslinie und einfach scheinbar garkeine Muskulatur mehr besaß. Zwischenzeitlich habe ich mich gefragt wie ich so wahnsinnig sein konnte. Heute bin ich doch dankbar dafür, denn er hat mich gezwungen viel zu lernen, zu lesen, zu fragen, zu hinterfragen und auszuprobieren. Ich glaube wir sind auf einem guten Weg und freuen uns auf Ihre DVD.
Ich bin zwar kein Turniergänger aber Ihrem Aufruf komm ich dennoch sehr gerne nach ;-)
Machen Sie weiter so.
Alles Gute für Ihren Weg.
Daniela Kahle


Hanneke Paerels-Janssen wrote on 25.08.2008

Dear Dr. Heuschmann,

Verzeihung, nicht im Deutsch; English is easier for me.
Thank you for all you are doing. I read more and more about you. We must make a voice against the rollkur/hyperflexion, especially done by the Dutch riders. I am ashamed for all of them. I was "raised up" with the classical ridingschool. My boss was educated in Warendorf. Her and my master was Piet Oothout, who died unfortunately in january 2007. He visited every 14 days his friend Jozef Neckermann to learn and talk about riding in an honest way, seen through the eyes of the horse with lots of patience and respect for the horse.
July 28, 2005, I was with my sister, who lives in Ireland, in Dublin to join a training of Conrad Schumacher: "Training the trainers". And again I was so happy to be confirmed in my way of teaching, the classical way. Just as you say this is the ONLY way to ride a horse correctly. I feel, here in Holland, myself as one who "shouts in the dessert". Everybody wants results NOW!! They use "Schlaufzugel" (don't no the Englisg word) AND they imitate Anky van Grunsven!! It is so terrible, the dressage-level in Holland is terribly low. All these horse are abused by their riders, only to get a fast result. I send my pupils and everybody who wants to listen to Youtube, to your website and to Hippocampus. Hopefully we can turn the way of "Modern thinking". Sjef Janssen and Anky, Imke Schellekens Bartels, Edward Gal, Hans-Peter Minderhoud and Jurymembers like Jan Peeters are talking in the magazines only about the "New Dutch Ridingschool". Can you believe it??!! Also Isabel Werth and other Germans are working with the rollkur!!
What can I do -besides going on with teaching the classical way- to stop this abuse of horses?! Soon I hope to visit Ullrieke Thiel here in Holland and hope to learn more.

Best regards
Hanneke Paerels-Janssen, Kaatsheuvel, The Netherlands


cisca wrote on 25.08.2008

Finde es schade das jetz eine Name genannt wird. Damit tut man den herr. Heuschmann zu kurz. Er nennt in seine Vortrag auch keinen Namen von bekannten Reiter. Warum sich auf einzelne Personen konzentrieren und nicht besser Versuchen ein Beitrag zu liefern um die Pferde zu helfen.


Andrea Preischl wrote on 19.08.2008

Olympische Spiele 2008

Unglaublich, daß eine Rollkur-Verfechterin wie Anky van Grunsven jetzt auch noch Gold bekommt.
Ich bin sprachlos, entsetzt, maßlos enttäuscht und stinksauer.
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß es irgendwann doch noch ein Umdenken auch und vor allem unter den Profis und Richtern geben wird.

Liebe Grüße
Andrea Preischl :-)


Dorte wrote on 17.08.2008

Hello Gerd

Thank you for a very interesting interview on epona web tv Denmark - I am looking forward to read your book when it is translated in Danish.

Dorte


emma wrote on 16.08.2008

Da kann ich Frauke nur zustimmen. Ich benutze die Reithallen eines Vereins in einem Dorf. Dort ist man der Meinung, dass Ausbinder, Dreieckszügel, Schlaufzügel, Thiedemann-Zügel etc. völlig normal und unumgänglich sind, wenn der "Gaul" halt nicht den Kopf runter machen will... Die Reiter sind natürlich nie schuld... Ich war im letzten Jahr kurz davor mein Pferd zu verkaufen (meine damalige Reitlehrerin hat mich darin bestärkt), weil ich mit meinem Pferd nicht mehr klar kam und ich der Meinung war, dass dieses Pferd einen anderen Reiter braucht. (Es ist ein "Männer-Pferd" wurde mir mehrfach gesagt) Dann hab ich angefangen, mir richtig gedanken darüber zu machen, was ich da eigentlich tue. Hab mir einen anderen Reitlehrer gesucht, gaaanz viel Vorwärt-Abwärts geritten und versucht, dass Vertrauen wieder aufzubauen. Da hats jede Menge dummer Sprüche gehagel, weil ich halt plötzlich ganz "komische" Sachen gemacht habe. Heute gehe ich mit meinem Pferd alleine ins Gelände, reite ihn angstrei in der Halle. (Das war im letzten Jahr stellenweise undenkbar). Ich denke, dass ich mit dem Ändern meiner Reitweise in reativ kurzer Zeit so viel erreicht habe, dass ich im letzten Jahr daran nicht mal ansatzweise gedacht hätte. Ich kann nur allen raten, die dummen Sprüche zu ignorieren und auch Wege auszuprobieren, die nicht in das Schema der anderen passen.
Ich würde gerne einen Vortrag/Seminar von Herrn Heuschmann besuchen. Leider die Termine nur bis September eingetragen. Gibt es später noch Termine? Evtl. mit Theorie- und Praxisteil?


Frauke V. wrote on 10.08.2008

Schön, dass es in einer Zeit, in der man für korrektes vormärts-abwärts reiten belächelt wird und sich rechtfertigen muss auch noch Menschen gibt, die endlich einmal Klartext sprechen!
Danke, Danke, Danke!
Ich kann Sätze wie "Warum reitest du denn so langsam?" und "Du hast ja gar keine richtige Zügelverbindung!" nicht mehr hören.


Karin Zucker wrote on 03.08.2008

Leider gibt es wenige Leute die die wahre Versammlung reiten können (Der restliche Anteil der Reiter sollte es besser bleiben lassen). Deshalb gilt diesen Künstlern wahrer Respekt. Doch es sollte jedem Reiter gelingen mit seinem Pferd Spaß zu haben ohne es dabei zu ruinieren. Leider ist es vielen Reitern gar nicht bewußt, dass sie ihre Tiere quälen, denn das machen ja alle "so". Ich finde es wirklich toll, dass sich Herr Dr. Heuschmann die Zeit dafür nimmt Vorträge zu halten, und dabei versucht die Menschheit wach zu rütteln. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das meist bei nur einem geringen Prozentsatz funktioniert. Aber es wird täglich mehr. Ich wünsche Herrn Dr. Heuschmann viel Kraft und Energie weiterhin auf dieser Schiene zu arbeiten.


Gerd Heuschmann wrote on 01.08.2008

Liebe Frau Unbekannt, zuerst hab ich gedacht ich regiere wie Frau Zanaboni empfohlen hat. Ich habe es mir anders überlegt. Ihre Anonymität zeugt von Feigheit und nicht dem Wunsch wirklich konstruktiv zu diskutieren. Warum verstecken Sie sich? Ich verehre die Arbeit von Frau Beran und Herrn Karl. Ich weiß dass dort keine Pferde verschlissen oder gequält werden, sie sind unverspannt, psychisch stark und gesund! Es sei mir erlaubt verschiedene Ausbildungsphilosophien zu vergleichen und reitlehre-spezifische Fachfragen zu stellen. Wenn sich eine reife Ausbildungspersönlichkeit hinter Dogmen versteckt und nicht mehr diskussionsbereit ist steht diese am Ende ihrer Erkenntnisse. Sogar eine Persönlichkeit wie Nuno Oliveira hat bis zu seinem Lebensende diskutiert!
Ich hab noch nie in meinem Leben Schlaufzügel benutzt und werde es niemals tun! Ersparen sie mir Ihre merkwürdigen Anschuldigungen!
A